RH #303Krach von der Basis

MARE

Nächtliche Attacken

MARE

Obwohl die Veröffentlichung des Debütalbums erst noch bevorsteht, gelten MARE bereits jetzt als einer der wichtigsten Vertreter der jüngsten norwegischen Black-Metal-Generation. Grund genug, sich bei Bandkopf Nosophoros (30) nach dem Stand der Dinge zu erkundigen.

Für eure vor zwei Jahren erschienene „Spheres Of Death“-EP habt ihr viel Anerkennung in der Black-Metal-Szene erhalten. Bist du zufrieden mit diesem Release, oder würdest du rückblickend etwas ändern, wenn du könntest?

»Die EP entspricht genau jenem Bild, das ich im Vorfeld von der Musik, der Produktion und den Layouts hatte. Sie spiegelt die Atmosphäre wider, die damals bei MARE vorzufinden war. Ich würde nach wie vor nichts ändern.«

Woher habt ihr damals eure Einflüsse bezogen?

»Zu Beginn war ich sowohl stark von den alten Emperor-Scheiben als auch von verschiedenen Ambient-Sachen beeinflusst. Mittlerweile kreiere ich Musik vor allem aus innerer Inspiration heraus. Die Atmosphäre, die wir erschaffen, führt uns immer weiter voran in unergründetes Gebiet. Natürlich gibt es einige neuere Black-Metal-Bands, die wir spannend finden und die uns inspirieren, aber ich sehe sie nicht als direkten Einfluss.«

Was sind MARE-typische Trademarks?

»Dunkle, gespenstische Atmosphäre und kämpferische, nächtliche Attacken. Die unorthodoxe Art der Musik in Einheit mit den majestätischen Vocals ist typisch für unsere Band.«

Euer Label berichtete uns, dass ihr mit Hochdruck an eurem Debütalbum arbeitet. Was erwartet uns?

»Der...

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