RH #303Interview

TANK

Ich bin dann mal weg

TANK

TANK standen in den vergangenen drei Dekaden ungefähr fünf Minuten lang vor dem Sprung auf den britischen Metal-Olymp, haben aber in erster Linie jede Menge Dreck gefressen. 28 Jahre nach seinem Einstieg hat sich Gitarrist Cliff Evans an den Underdog-Status der Kapelle gewöhnt. Dennoch hofft er mit dem starken „War Nation“-Album im Rücken auf eine letzte Chance.

„War Nation“ ist nach „War Machine“ der zweite Longplayer ohne Original-Sänger/Basser Algy Ward, der die Band seit ihrer Gründung 1980 geprägt und speziell in der ruppigen Anfangsphase immer wieder in Motörhead-Nähe geröhrt hatte. 2008 wurde er durch Doogie White (u.a. ex-Rainbow/Yngwie-Malmsteen) ersetzt - eine vordergründig unpassende Wahl, die alten TANK-Die-hards wie Götz, Tom Angelripper und dem Verfasser umgehend die Zornesröte in die faltigen Rüben trieb. Unbeeindruckt schrieben die Riffmeister Cliff Evans und Mick Tucker weiterhin knackige Heavy-Rocker, die eindeutig die TANK-Signatur tragen. Ein neuer Uptempo-Banger wie ´State Of The Union´ hätte auch vor 25 Jahren mit Algy funktioniert. Aber - und genau das ist der Punkt - er funktioniert mit seinem ungleich melodiöseren Nachfolger ebenfalls. Nicht besser, sondern anders. Natürlich klingen TANK 2012 nicht mehr wie die Band, die 1981 von ihrem Label auf der „Don´t Walk Away“-Maxi den marktschreierischen Sticker „Der Heavy Metal Schock“ verpasst bekam. Aber das taten sie bereits wenige Jahre später nicht mehr, als sie z.B. auf „Honour & Blood“ mit ´W.M.L.A.´ ihre Blues- und Rock-Einflüsse zu einem vergessenen Klassiker bündelten. ...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

ReviewsTANK

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen