RH #303Interview

DYING FETUS

Auge um Auge

DYING FETUS

DYING FETUS gehören zu den handverlesenen Brutal-Death-Metallern, die eine perfekte Balance aus Anspruch und Eingängigkeit entwickelt haben. „Reign Supreme“ ist ein würdiger Titel für eines der wichtigsten Genrealben der letzten Monate.

Auch die neue Killer-Riff-Kanonade lässt einen rätseln, warum diese Gruppe kommerziell betrachtet nicht längst in der Todesblei-Champions-League steht. Ist es die Ungnade der späten Geburt (DYING FETUS starteten erst Mitte der Neunziger, als die ersten Death-Metal-Wellen schon wieder abgeebbt waren) oder die Herkunft (Maryland ist nun mal nicht Florida oder New York)?

»Wir denken da am besten gar nicht drüber nach«, knurrt der völlig übermüdete Bandchef John Gallagher (g./v.) in den Hörer. »Wir sind momentan auf US-Tour, und ich stehe hinter einem Club, um ein bisschen Ruhe für das Interview zu haben. Dummerweise ist hier ´ne Bahnstrecke, und ständig rasen Züge vorbei (in dem Moment dröhnt es durch den Hörer, als ob gerade ein Tsunami über John hereinbricht - jj). Kannst du mich überhaupt hören? Ja? Okay. Ich muss mir echt ´ne Cola organisieren (er ruft irgendwem zu, ihm doch bitte ganz schnell ´ne Koffeinbrause zu besorgen - jj). Was war die Frage? Ach so, Maryland... Ehrlich gesagt sind wir dort recht glücklich. Die Szene ist klein, hält aber zusammen. Guck dir doch mal an, welche Massen an Bands früher nach L.A. gezogen sind, um berühmt zu werden - und wie wenige es gepackt haben. Maryland ist okay. Immer noch besser als Australien oder...

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