RH #302Krach von der Basis

THE INIQUITY DESCENT

Ein bisschen Inzucht

THE INIQUITY DESCENT

Auch wenn manche Nörgler sie in den „Projekte, die die Welt nicht braucht“-Mülleimer aussortieren, sind THE INIQUITY DESCENT mit ihrem von Herrn Albrecht durchaus positiv als Pussy-Black-Metal bezeichneten Album „The Human Apheresis“ mehr als ein flüchtiges Hinhören wert.

Mainman des Fünfers ist Finntroll-Sänger Mathias Lillmåns, der sich mit THE INIQUITY DESCENT keineswegs nur die Langeweile während der Auszeiten seines Haupt-Acts vertreiben will.

»Vier von uns haben bereits über zehn Jahre gemeinsam bei Twilight Moon gespielt. Das war so ´ne Art melodischer Black Metal. Wir haben uns 2008 aufgelöst und ein Jahr später mit dem weitgehend selben Line-up als THE INIQUITY DESCENT neu angefangen. In dieser Gruppe steckt eine Menge Herzblut. Wir nehmen uns durchaus ernst und sind nicht irgendein Sideproject.«

Obwohl bei einigen deiner Mitstreiter noch Verpflichtungen gen Chthonian bestehen.

»Das stimmt. Gleich drei Kollegen haben bzw. hatten mit Chthonian zu tun. Ein bisschen Inzucht gibt es in unserer Gegend durchaus (lacht).«

Was wohl daran liegt, dass ihr zwar Finnen seid, aber allesamt der schwedischen Minderheit angehört.

»Dazu zählen in Finnland nur 300.000 Menschen. Du hast also bei der Auswahl von Musikern nicht viele Möglichkeiten. Deshalb tauchen überall ständig dieselben Visagen auf (lacht).«

Man könnte vermuten, dass es durch deinen Finntroll-Job leicht war, für TID einen Deal zu finden.

»Nein. Man kann das gut für die Promotionarbeit verwenden, weil es Leute...

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