RH #302Interview

DRIVER

Nur die Liebe zählt

DRIVER

Connaisseure edler Melodic-Metal-Sounds schnalzen bei den Namen Rob Rock und Roy Z umgehend mit der Zunge. Erst recht, wenn sich die beiden Amis alle Jubeljahre unter dem Banner DRIVER zusammentun. "Countdown" nennt sich das neue Album, das durch seinen stilistischen Anachronismus regelrecht erfrischend klingt.

Denn DRIVERs ohrenfreundlicher Spätachtziger-HM gehört nicht zu den Genres, die in dem aktuellen Retro-Kuddelmuddel wieder nach oben gespült wurden und frönt zurzeit einem Underground-Dasein. Sänger Rob Rock schlägt sich daher als Stimme von Impellitteri, auf Solopfaden und mit diversen Auftragsarbeiten durch. Gitarrist Roy Z ist in Rob Halfords Band und bei Tribe Of Gypsies aktiv und produzierte u.a. Bruce Dickinson, Yngwie Malmsteen, Sepultura und Helloween. Auf der Sonnenseite des Rock-Business standen DRIVER nie.

»So kann man das sagen«, lacht Rob. »Wir haben 1990 30 oder 40 Demosongs für Atlantic Records aufgenommen. Die Firma war sehr interessiert, doch dann kam der Grunge. Und das ist keine billige Ausrede. Die Majorlabels haben damals riesige Summen in den Aufbau neuer Bands investiert, auf die wir natürlich spekuliert hatten, die jedoch komplett in diesen neuen Stil flossen. Acts wie wir saßen über Nacht auf dem Trockenen. Wir lösten uns für anderthalb Jahrzehnte auf, und ich habe währenddessen acht Alben für Impellitteri eingesungen, die fast nur in Japan Erfolg hatten. Damit habe ich mich durch die Neunziger geschlagen.«

Seit Chris Impellitteri auch mit dem...

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