RH #302Interview

JESS AND THE ANCIENT ONES

Der Teufel ist überall

JESS AND THE ANCIENT ONES

Okkult, retro und weiblicher Gesang: Yep, wir sind mittendrin im Trend, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser totgeritten ist. JESS AND THE ANCIENT ONES aus Finnland schaffen es mit ihrem aktuellen selbstbetitelten Debüt allerdings noch, zwischen The Devil´s Blood, Jex Thoth, Blood Ceremony & Co. ihren eigenen, nicht minder schönen Farbtupfer zu setzen.

Es verwundert wenig, dass die beiden Bandgründer und Gitarristen Thomas Corpse und Thomas Fiend im Interview von den Vergleichen mit den im Intro genannten Bands wenig angetan sind. Tja, da stellt sich dann natürlich die Frage, wie man denn überhaupt darauf kommt, zufälligerweise genau jetzt mit weiblichen Vocals, okkulten Inhalten und jeder Menge Einflüssen des Siebziger-Jahre- und Psychedelic Rock zu agieren.

Thomas Corpse: »Der Funke sprang vor ein paar Jahren über, als Roky Erickson wieder mal die Hand nach mir und Thomas Fiend ausstreckte. Dieser psychedelische, große und alte Mann lebte praktisch in unseren Stereoanlagen, und seine teuflischen Melodien erinnerten uns an die Zeiten von früher. Es fühlte sich sehr natürlich für uns an, und das tut es immer noch, musikalisch zurück in diese Zeit zu reisen, weil wir schon immer die verschiedensten Musikgenres genossen haben. Am Anfang sind wir die Dinge recht langsam angegangen, aber jetzt stürmen wir nach vorne.«

Welche Bands würdet ihr als wichtigste Inspiration für JESS AND THE ANCIENT ONES nennen, und was macht diese Bands so besonders?

Thomas Corpse: »Die...

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