RH #302From the Underground

KNIGHT FURY

Die for Metal

KNIGHT FURY

Es ist wie so häufig: Eine (Newcomer-)Band erscheint aus dem Nichts und überzeugt auf Anhieb (beinahe) den ganzen Underground. Sofern man auf US-Melodic-Metal à la Leatherwolf und Fifth Angel steht, kommt man an „Time To Rock“, dem Erstling der Arizona-Rocker KNIGHT FURY, kaum vorbei. Wir sprachen mit Bandkopf Chris Sanders, der uns erst mal über die Anfänge seiner Musikantengenossenschaft aufklären musste.

»KNIGHT FURY begannen als vage Idee meinerseits. Ich wollte eine Scheibe aufnehmen, die meine Fähigkeiten als Songwriter, Komponist, Arrangeur und Gitarrist zeigt. Außerdem war es eine willkommene Abwechslung zu meiner damaligen Tätigkeit in Lizzy Bordens Band. „Time To Rock“ ist voll großartiger Musik, die ich zu dem Zeitpunkt fühlte, und enthält Unmengen an Riffs, hinter denen ich noch immer stehe. Ich hatte seit Jahren keine Musik mehr gehört, die arschtretende Soli beinhaltet, also sorgte ich für arschtretende Soli. Ich wollte erhabene, mächtige Refrains, also schrieb ich diese. Ich wollte die Messlatte für alle an diesem Album Beteiligten hochlegen - und wie man hört, haben alle Musiker diese locker übersprungen.«

Du erwähntest eben dein Engagement bei Lizzy Borden.

»Ja, ich war von 2007 bis 2010 Leadgitarrist in seiner Band. Wir hatten großartige Auftritte auf dem Sweden Rock, dem Kobeta-Sonik-Festival oder beim Bang Your Head, auf dem wir zwei Sets an einem Tag spielten. Auch auf dem Keep It True haben wir gezockt. Ungefähr zur selben Zeit nahm ich mit dem Northern...

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