RH #301Krach von der Basis

ALKERDEEL

Only life is real

ALKERDEEL

ALKERDEEL ist ein Dialektwort aus dem Ostflämischen und bedeutet so viel wie „Scheiße versprühen“, allerdings nicht verbal, sondern mit Hilfe eines landwirtschaftlichen Geräts, das flüssigen Dung auf den Ackerfeldern verteilt. Prima Name für eine Band, die Schwarzmetall mit Doom und Sludge verbindet. Finden auch Gitarrist Pui und Frontmann Pede.

Meine Herren, beginnen wir dieses Interview mit „Flämisch lernen, Lektion eins“: Was bedeutet der Albumtitel „Morinde“?

Pui: »Eine Morinde kommt ebenfalls aus der flämischen Mundart, es handelt sich um eine spezielle Entenart, genauer gesagt: um eine Ente, die gerne im Schlamm herumkriecht und einen sehr hässlichen Kopf hat.«

Euer Album besteht aus gerade mal vier Stücken, von denen zwei ebenfalls seltsame Titel tragen.

Pui: »Das erste Stück, ´Winterteens´, handelt davon, wie die handelnde Person auf einem Fahrrad durch eine eiskalte, schneebedeckte Landschaft radelt und dabei per Walkman ein altes Burzum-Tape hört. ´Horsesaw´ ist der kürzeste Song unserer Bandgeschichte - gerade mal zwei Minuten. Die Nummer ist eine Liebeserklärung an Hellhammer und alte Darkthrone und handelt von nörgelnden, ewig meckernden Menschen. In ´Hessepikn´ vermengen wir Doom mit War Metal der Marke Bestial Warlust und Conqueror. Ein Hessepikr ist jemand, der regelmäßig Menschen brutal aufspießt, also auf die Hörner nimmt - und zwar schlimmer als jeder Stier. ´Du Levande´ ist von einem total kranken schwedischen Film beeinflusst. Es handelt sich um unsere...

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