RH #301Festivals & Live Reviews

Es gibt einfach nichts Geileres als das KEEP IT TRUE - wenn man ein echer „Traditions-Metaller“ ist. Dass man als solcher nicht unbedingt Maiden vor dem ersten Album live gesehen haben muss, sondern durchaus auch mit Alpha Tiger oder Portrait aufgewachsen sein kann, versteht sich dabei von selbst. Altersmäßig ist das KIT ein erfreulich durchmischtes Festival. Und dieses Jahr hatte es zudem eine wahrhaft historische Dimension.

Freitag

Als Weltenbummlerin in kulinarischer wie metallischer Mission ist die sympathische „Hellbent For Cooking“-Autorin und „Morbid Tales“-Schreiberin Annick Giroux ein Gewinn. Als Sängerin von CAUCHEMAR weniger, denn auch im vornehmlich doomigen Okkult-Metal dürfen Ausstrahlung und Energie nicht fehlen. So geben sich die Hundertschaften vor dem Eingang kaum Mühe, ihre Alkoholika auszutrinken und zügig in die Halle zu kommen - der Rückstau reicht um das halbe Gebäude. Mit dem Verrammeln der Ausgänge dringt kaum mehr als der mächtige Bass nach draußen, so dass die französisch gesungenen Eigenkompositionen (u.a. ´Magie Rouge´ und ´Le Guardian De La Terre´) wie auch das Candlemass-Cover ´Under The Oak´ etwas verpuffen.

PORTRAIT nahmen 2007 beim KIT IX mit ihren damals ebenfalls noch recht jungen Landsleuten Enforcer die Sporthalle in Dittigheim im Sturm, verloren kurz darauf aber ihren Quasimodo-Sänger Phillip Svennefelt. Dessen Nachfolger Per Karlsson ist entgegen anderslautenden Gerüchten weiterhin an Bord. Er post und gestikuliert zwar für die unglaublich bewegungsmüde Saitenfraktion mit, kommt dafür aber stimmlich nicht immer nach. Dabei beschränkt sich die Setlist - abgesehen vom finalen Debütsong ´The Adversary´ - auf das beinahe komplett in Originalspielfolge dargebotene aktuelle „Crimen Laesae Majestatis Divinae“-Album, ergo absolut heimisches Terrain für Karlsson. Die angemessene Publikumsreaktion: wollwollend, aber nicht frenetisch. (btj)

Auf den Nachwuchs folgen wieder alte Säcke: Die Dänen WITCH CROSS haben sich im letzten Jahr reformiert und lassen mit dem Ledermaskenmann, der zu Beginn über die Bühne stürmt, zunächst Erinnerungen an Piledriver aufkommen, und der Basser stellt danach unter Beweis, dass alte Männer mit Kopfsocke noch blöder aussehen als junge. Die jubelnden Fans in den ersten Reihen stört das weniger, und auch die Halle dürfte nicht gerade deswegen relativ leer bleiben. Wer lieber in der Sonne entspannt, verpasst allerdings schmissige Nummern wie ´Fight The Fire´ oder ´Rocking The Night Away´, gute Gitarristen und einen Sound, der an UFO und Saxon erinnert. (jr)

ADRAMELCH sind heute Nachmittag ein hervorragender „Support“ für Psychotic Waltz und Fates War..., ähem, Arch/Matheos, ihr barocker Progressive Metal, der den Underground seit 1988 in verdammte Verzückung geraten lässt, weist auch 24 Jahre nach der Debütveröffentlichung genügend Alleinstellungsmerkmale auf, um jeden Auftritt zu rechtfertigen. In Sachen Bühnenaction geht zwar nicht viel, dafür sitzen die eigentümlichen Vocals von Vittorio Ballerio, und alleine der famose Opener ´Dreams Of A Jester´ - bester Song der Italiener! - raubt Genregenießer den letzten Verstand. Der Rest der Setlist: vier weitere „Irae Melanox“-Kracher und der „Broken History“-Titelsong. Das neue „Lights From Oblivion“ bleibt dagegen außen vor. (bk)

OZ gehören 35 Jahre nach der Bandgründung zu den Überraschungen wie Gewinnern des aktuellen KIT. Mit „Burning Leather“ veröffentlichten die Finnen Ende 2011 nach zwei Jahrzehnten Funkstille eine exquisite Compilation aus Neueinspielungen (speziell von „Fire In The Brain“) und frischem Material. Genau diese Mischung harmoniert auch live bestens, zumal Blondchen Ape De Martini hervorragend bei Stimme und die Band spielerisch wie optisch agil ist. ´Let Sleeping Dogs Lie´, ´Dominator ´und ´Seasons In The Darkness´ fallen gegenüber den Oldie-Openern ´Search Lights´ und ´Gambler´ nicht ab, wobei natürlich ´Third Warning´, ´Fire In The Brain´ und der Titelsong der oberkultigen „Turn The Cross Upside Down“-Maxi die Mitsinggaranten sind. (btj)

MYSTIC FORCE sind eine der Bands aus der KIT-Kategorie „Europa-Debüt“. Lange hat man warten müssen, bis Szene-Urgestein Keith Menser (b.) mit seiner personell erneuerten Formation Kultnummern des progressiven Power Metal wie ´Take Command´ oder ´Eternal Quest´ darbietet. Die große Überraschung ist dabei der neue Frontmann, der optisch nicht so ganz aufs KIT passen will, aber mit seinem Organ beeindrucken kann. In Sachen Setlist bietet das Quintett einen Querschnitt aus allen Veröffentlichungen und demonstriert einmal mehr, welch hochkarätiges Material es auf Lager hat.

Nur wenige Bands dürfen beim KIT ein zweites Mal ran. Warum SLOUGH FEG zu diesem elitären Kreis zählen, wird sofort klar. Kein anderer Act des Festivals kann durch eine solche Bewegungs- und Spielfreude - gepaart mit unkonventionellen Nummern abseits aller Genreschubladen - beeindrucken wie das Quartett aus San Francisco. Im Mittelpunkt der Action natürlich Mastermind Mike Scalzi, der wieder einige Male sein Oberteil wechselt, den Set in Trance spielt und dessen Ausflug ins Publikum sicherlich zu den Highlights der nächsten Festival-DVD zählen wird. Zwar wird nicht jeder mit dem Quartett warm; dessen Kreativität (im Set auch das durchgedrehte Alan-Parsons-Project-Cover) und Engagement stehen aber außer Frage. Beeinträchtigt wird die mächtige Show nur durch den schwachen Sound. (wk)

Auf den Auftritt von SWORD haben sich alle gefreut, aber dass die Band dermaßen gut ist, überrascht dann doch. Nach 20 Jahren legen die Kanadier einen großartigen Gig hin und zählen zu den Highlights des Festivals. Die Kopfstimme von Rick Hughes begeistert, die Songauswahl (großartig: ´Children Of Heaven´, ´Dare To Spit´ und ´The End Of The Night´) lässt keine Wünsche offen, und der Spaß, den die Truppe hat, macht sich in den kompletten 75 Minuten bemerkbar. Dass die vier Musiker mit jedem Stück mehr gefeiert werden, liegt nicht nur daran, dass der enthusiastische Frontmann die Fans für ihre Treue lobt. Man kann einfach nur Respekt davor haben, wie man es nach so vielen Jahren schafft, kein bisschen altbacken zu klingen. Da darf man gespannt sein, wie das angekündigte neue Album ausfallen wird! (jr)

Es würde schneller gehen, würde man hier aufzählen, was PSYCHOTIC WALTZ aus ihrer Vier-Alben-Diskografie heute NICHT spielen, denn die San-Diego-Prog-Metal-Päpste haben sage und schreibe 28 Mal Nektar und Ambrosius im Gepäck, erst nach zweieinhalb Stunden räumen sie die Bühne. Nichteingeweihte faseln was von „durchaus anstrengend“; die nicht gerade kleine Fanschar fühlt sich allerdings an die legendären Shows der Band in den Neunzigern erinnert und lässt sich diesen tosenden Trip noch nicht mal vom zugegebenermaßen nur mittelprächtigen Sound verderben. Würde morgen nicht noch kommen, was kommt, man redete im Nachhinein wahrscheinlich nur von ´Spiral Tower´, ´...And The Devil Cried´, ´Into The Everflow´, ´Another Prophet Song´ oder - natürlich - ´Hanging On A String´ und ´I Remember´, die Tränendrüsen werden beim einen oder anderen Supporter der Supermusik jedenfalls schon mal amtlichst auf Betriebstemperatur gebracht. Das Fazit drei Tage später kann dementsprechend natürlich nur lauten: out of sight, not out of mind. (bk)

 

Samstag

Einfach brutal! Zum wiederholten Mal wird das Sandmännchen verprügelt - und am heutigen Tag gleich dreimal hintereinander. Den Anfang machen VOLTURE, die mit ihrem hochklassigen Speed Metal den Bangern die Müdigkeit aus dem Nietenpyjama klopfen. Frontsirene Brent Hubbard - optisch eine Mischung aus Rob Halford und Angry Anderson - wirkt als Entertainer zwar gelegentlich noch etwas unsicher, macht das aber locker mit seinen stimmlichen Qualitäten wett. Und mit der geschmackssicheren Coverversion des Gotham-City-Songs ´Killer Angels´ setzt man den ersten Höhepunkt des Tages.

FUELED BY FIRE haben danach mit dem schon gut aufgewärmten Publikum leichtes Spiel. Vor allem die Stücke des neuen Albums sind live an Brutalität kaum zu überbieten, und so bilden sich nach wenigen Songs die ersten Moshpits. Dass diese etwas kleiner ausfallen als beim umjubelten ersten Auftritt 2008 ist der noch frühen Stunde und der sich immer stärker bemerkbar machenden Hitze geschuldet. Dennoch verfehlen Tracks wie ´Eye Of The Demon´ oder das abschließende ´Thrash Is Back´ ihre Wirkung nicht und unterstreichen den Status von Fueled By Fire als saustarke Liveband.

Die meisten drängen nach dem schweißtreibenden Auftritt der Kalifornier schnell ins Freie, um etwas Frischluft zu schnappen, und viele entscheiden sich dazu, während SENTINEL BEAST eine Pause einzulegen. Schade für die Band, aber nach Fueled By Fire liegt die Latte verdammt hoch, und so gelingt es der deutlich erschlankten Debbie Gunn und ihren Mitstreitern nicht, das Stimmungslevel zu halten. Dabei ist die Lady heute gut bei Stimme, und mit den Songs des Thrash-Klassikers „Depths Of Death“ hat man superbe Munition im Gepäck. Unterm Strich trotz ausbaufähiger Publikumsresonanzen ein ordentlicher Auftritt. (bc)

Nachdem OSTROGOTH in der Vergangenheit leider mehrfach absagen mussten, stehen sie dieses Jahr - wenn auch mit neuem Sänger und neuem Gitarristen (plus drei Originalmitgliedern) - nun endlich auf der Bühne. Seit ihrer ´83er „Full Moon´s Eyes“-EP sind die Belgier Kult beim KIT-Kernpublikum, und natürlich können viele Alltime-Klassiker wie ´Paris By Night´, ´Scream Out´, ´Ecstasy And Danger´ und natürlich ´Full Moon´s Eyes´ fehlerfrei mitsingen. Bemerkenswert finde ich es immer wieder, dass gerade auch jüngere Banger solche Perlen nicht nur kennen, sondern total verinnerlicht haben. Bedenkt man, dass „meine Generation“ 20 Jahre mehr Zeit hatte, die Songtexte zu lernen, kann man nur noch staunen. Respekt! (gk)

Zwei Jahre nach einer kurzfristigen Absage steht der WHIPLASH-Gig unter keinem guten Stern: Mehrminütige Probleme mit dem Drumkit animieren den letzten Ur-Tony (Portaro) zu einem Gitarrensolo, auch in Folge bleiben die Songpausen zu lang. Sobald die drei aber einmal Fahrt aufnehmen, vermöbeln sie mit urwüchsiger Energie alles und jeden. Die beiden „Thrashback“-Ableger ´This´ und ´Killing On Munroe Street´ passen sich perfekt in den Old-School-Set ein, der außer ´The Burning Of Atlanta´ und ´Walk The Plank´ komplett auf das rohe Debüt „Power And Pain“ setzt. ´I Spit On Your Grave´ zündet das Trio dabei erstaunlich früh, mit dem finalen ´Power Thrashing Death´ demonstrieren Whiplash, dass sie damals ebenso brutal wie Possessed zockten. (btj)

Ihre allererste Show in Europa spielen TENSION heute, und sie steigen gleich mit dem bekanntesten Track, ´One Nation Underground´, in ihren Set ein, der vom textsicheren Publikum mitgesungen wird. Die teils vertrackt-thrashigen Nummern kommen aber nicht bei allen so gut an, obwohl Sänger Tom Gattis einen exzellenten Job macht, wobei ihm offensichtlich heißer Tee hilft, den er in einer Thermoskanne mit auf die Bühne gebracht hat. Allerdings wirken die Tracks noch eine Ecke tighter, wenn der zweite Gitarrist statt Gattis in die Saiten greift. Und so langsam macht sich auch bemerkbar, dass die Leute in der Saunaluft der Halle müde geworden sind oder Kraft für die letzten Bands aufsparen. Trotzdem ein guter Gig! (jr)

Auf die NWOBHM-Heroes TYTAN habe ich mich seit mindestens zehn Jahren gefreut. So lange nämlich hat sie KIT-Veranstalter Oli Weinsheimer schon auf seinem Wunschzettel (of steel), und jetzt - 30 Jahre nach Erscheinen der legendären „Blind Men And Fools“-Single - hat es endlich geklappt. Auf der Bühne stehen die Originalmitglieder Kev Riddles (b.), Steve Gibbs (g.) und Steve Mann (g.) sowie Angel-Witch-Drummer Andy Prestridge und ein unbeschriebenes Blatt namens Tom Barna am Gesangsmikro (und an der dritten Gitarre), der Originalsänger Kal Swan fast perfekt ersetzt. Mit ´Blind Men And Fools´ geht es gleich in die Vollen, und mit ´Money For Love´, ´Cold Bitch´, ´Sadman´, ´Far Cry´, ´Women On The Frontline´ (mit Crystal Vipers Martha Gabriel als Gastsängerin), ´The Watcher´ und ´Far Side Of Destiny´ folgen so ziemlich alle Klassiker, die diese sensationelle Band damals im Programm hatte. Nur ´Ballad Of Edward Case´ fehlt - aber das ist angesichts der Spielzeit von einer Dreiviertelstunde verzeihlich. Die Band (vor allem Kev Riddles, der alle Ansagen übernimmt) verkörpert maximale Spielfreude und verspricht sogar, weitere Konzerte zu absolvieren. Es wäre zu schön, um wahr zu sein! (gk)

Dass eine große Nummer wie ANVIL nicht als Headliner, sondern am frühen Abend auf die Bühne muss, zeigt, wie saustark das heutige Billing ist. Bei den Kanadiern weiß man eigentlich schon im Vorfeld, was einen erwartet: die Dildo-Nummer, Lips´ Ansprache über das Gitarren-Tonabnehmersystem, ein Drumsolo von Robb, eine Reihe unsterblicher Klassiker (´March Of The Crabs´, ´Winged Assassins´, ´Mothra´, das natürlich gnadenlos abgefeierte ´Metal On Metal´) - und unbändige Spielfreude. Neu ist allerdings der Basser. Mit Sal Italiano (ex-Cities) hat man einen exzellenten Neuzugang zu vermelden, und es sollte nicht verwundern, wenn am Abend ein Cities-Gastspiel für das KIT 2013 geschmiedet wurde. Aber zurück zu Sals neuem Arbeitgeber: Egal, wie oft man das Trio in letzter Zeit gesehen hat, es ist immer wieder geil! (wk)

Das NWOBHM-SPECIAL (Part II) ist - wie der umjubelte Part I vom KIT 2009 - wieder eins der großen Highlights des Festivals. Verstärkt von Roxxcalibur und Jameson-Raid-Frontmann Terry Dark, der als Grandseigneur der NWOBHM durch das Programm führt, betreten diverse Original-Mitglieder von Gaskin, Hollow Ground, Persian Risk, Trespass, Holocaust, Praying Mantis, Iron Maiden (Dennis Stratton) und Tension (Tom Gattis, singt drei Maiden-Songs) die Bühne. Es fehlt lediglich Graham Oliver, der zwei Saxon-Tracks mit Roxxcalibur spielen sollte. Neben den Maiden-Klassikern (´Prowler´, ´Remember Tomorrow´, ´Iron Maiden´) kommen die beiden Holocaust-Nummern ´Death Or Glory´ und besonders ´Heavy Metal Mania´ (die komplette Halle brüllt mit, Wahnsinn!) am besten an. Großes Kompliment an die Roxxcalibur-Jungs und Oli Weinsheimer, die diese Killer-Jam-Session noch bis kurz vor dem Auftritt bis ins Detail durchorganisiert haben (geprobt wurde zwei Tage lang im Backstage-Raum und im Hotel!). Tausend Dank an euch für eine tolle Zeitreise, die mir noch beim Schreiben dieser Zeilen eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. „We´ve got HEAVY METAL music in our blood!“ (gk)

Auch John Arch (v.), Jim Matheos (g.), Frank Aresti (g.), Joey Vera (b.) und Bobby Jarzombek (dr.) haben die letzten drei Tage wie die Irren geprobt, vor allem der Sänger, bekanntermaßen gerne von Selbstkritik zerfressen, wollte zumindest im Rahmen des Möglichen alle Eventualitäten ausschließen. Was gerne auch nach hinten losgeht, zahlt sich heute allerdings aus. Klar, trotz seiner Klasse ist der ARCH/MATHEOS-Opener ´Neurotically Wired´ noch nicht das, worauf alle warten, und das betrifft natürlich auch das folgende ´Midnight Serenade´, aber eines wird sofort deutlich: Die paar Mini-Unsicherheiten torpedieren das Selbstbewusstsein nicht, John Arch ist zurück. Das Publikum macht es ihm leicht, es feiert ihn wie den verloren geglaubten Sohn, und umgekehrt fressen die Fans dem immer sicherer werdenden Frontmann, dessen unrhythmisches Geklatsche und Gehopse so unbeholfen wie charmant ist (man lacht dabei immer MIT John, aber nie ÜBER ihn), von Song zu Song mehr aus der Hand. Was folgt, ist - sorry für diese Plattitüde - eigentlich nicht in Worte zu fassen: Unterbrochen von ´Stained Glass Sky´ und ´Any Given Day (Strangers Like Me)´, brechen bei ´The Sorceress´, ´Damnation´, ´The Apparition´, ´Guardian´, ´Epitaph´ und ´Exodus´ wirklich alle Dämme. Noch NIE war es bei einem KIT-Headliner so laut, noch NIE habe ich bei einem Heavy-Metal-Konzert mehr Menschen weinen sehen, noch NIE wurde deutlicher, welche Wirkung, ja: Macht diese alten Fates-Warning-Lieder eigentlich haben. Als Abschluss sei mir an dieser Stelle Persönliches erlaubt: Ich weiß nicht, ob diese Show wirklich das intensivste Konzert meines Lebens war; zumindest in den letzten 15 Jahren habe ich aber NICHTS Vergleichbares erlebt. Danke dafür und meinen allertiefsten Respekt. (bk)

 

Auf dem Keep It True drehten durch: Götz Kühnemund (gk), Boris Kaiser (bk), Jenny Rönnebeck (jr), Wolfram Küper (wk), Bruder Cle (bc) und Björn Thorsten Jaschinski (btj). Die Bilder schoss Gerrie Lemmens.