RH #300Krach von der Basis

SPECTRAL

Jack Panzer

SPECTRAL

17 Jahre Metal, keine Kompromisse und fünf Alben, und davon waren zumindest die letzten drei echte Kracher. Trotzdem kennen nur wenige außerhalb der Eifel diese Band, die sich mit ihrer Mischung aus Viking-, Black-, Power- und Death Metal nicht einfach schubladisieren lässt. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Das findet auch Gitarrist German Teutonlord:

»Den normalen Metallern sind wir oft zu hart, den Black-Metal-Fans meist zu melodisch, was bei einem Black-Metal-Festival im Osten schon mal problematisch werden kann. Andererseits können wir auch überall spielen. Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile.«

Die Gründe für die außergewöhnliche stilistische Mixtur hat er auch schnell erklärt:

»Zum einen hören wir alle unterschiedliche Musik, und zum anderen haben wir große Altersunterschiede in der Band. Der Jüngste ist 21, der Älteste 36.«

Trotzdem müsste man meinen, dass man sich in immerhin 17 Jahren Bandgeschichte einen höheren Bekanntheitsgrad erspielen kann.

»Wir zocken halt immer nur Einzelgigs und hatten noch nie eine vernünftige Tour. Hier in der Eifel sind wir natürlich auch etwas abseits des Geschehens. Es liegt aber auch daran, dass keiner bei uns in der Band sich bislang so richtig um das Thema Booking und Promotion gekümmert hat. Da müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Aber wir wollen das mit dem neuen Album auf jeden Fall ändern.«

Teutonlord hat aber auch eine Geschichte parat, die zeigt, dass die Band durchaus engagiert sich ihr bietende...

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