RH #300Krach von der Basis

HELLVETRON

Der Prozess des Todes

HELLVETRON

Genau in der Schnittmenge von gruftigem Death Metal, rohem Doom und orthodoxem Black Metal rumpelt das texanische Ein-Mann-Kommando HELLVETRON. Bandkopf Alal´ Xhaasztur spricht über sein Debütalbum „Death Scroll Of Seven Hells And Its Infernal Majesties“.

Doch zunächst ist Klartext sowohl über die Vergangenheit von HELLVETRON als auch Nyogthaeblisz, ein weiteres Projekt des Musikers, zu sprechen. Beide Bands veröffentlichten vor einigen Jahren ihre Demos bei einem zwielichtigen Label.

»Im Gegensatz zu anderen Bands jener Firma bin ich definitiv kein Nazi und habe mit Politik absolut nichts am Hut. Ich bin gebürtiger Mexikaner und lebe in Texas, direkt an der Grenze. Wie auch immer: Mit dem Inhaber jenes Labels stehe ich seit langem in Kontakt, und er respektiert mich, meine Wurzeln und meine Ansichten.«

Mittlerweile haben HELLVETRON beim renommierten Underground-Label Hells Headbangers einen Vertrag unterschrieben, und dort ist vor wenigen Wochen das Debütalbum erschienen. Wieso hast du dir nach dem 2005er Demo „Ceremonial Crucifixion“ so lange Zeit gelassen?

»Ich hatte zwischendurch andere Projekte am Start und habe außerdem sehr sorgfältig am Konzept von HELLVETRON gefeilt. Mich hat es nie interessiert, wie viel Zeit ich für dieses Album benötigen werde, denn Kunst kennt keine Eile. Ich möchte nichts veröffentlichen, bevor ich den passenden Sound gefunden habe. Außerdem musste ich die richtige Stimmung finden, um all die Verse des Todes zu schreiben und die dunkle Energie...

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