RH #300Interview

EXUMER

Kids trinken Wasser

EXUMER

Kaum ein Fan hatte die Teutonen-Thrasher EXUMER 2012 noch auf dem Schirm. Der letzte Longplayer liegt 25 Jahre zurück, die Wiederbelebungsversuche der vergangenen Dekade waren eher semi-beeindruckend - und trotzdem ist „Fire & Damnation“ bereits jetzt einer der großartigsten Nackenbrecher des Jahres.

»Wir haben genau geguckt, wie es andere Bands gemacht haben, die in letzter Zeit zurückgekommen sind«, verrät Frontmann Mem von Stein bereitwillig die Reunion-Strategie. »Die Acts, bei denen alles super läuft, klingen sehr ungezwungen und nicht so ausgeklügelt.«

Ihr habt also ausgeklügelt, dass man möglichst wenig ausgeklügelt klingen sollte, wenn man Erfolg haben will.

»Ja, genau«, lacht der Mittvierziger. »Natürlich haben wir nicht mehr die Energie von 18-Jährigen, aber immer noch die nötige Ungezwungenheit. Wir haben die Songs geschrieben, die wir auch selbst hören wollen.«

Und die prügeln ohne Firlefanz in die Fresse und bleiben konsequent unter vier Minuten Spielzeit.

»Ich bin kein Fan von Acht-Minuten-Epen und einstündigen Alben. „Fire & Damnation“ hämmert direkt los, und in dem Moment, in dem es nicht mehr hämmert, ist die Platte vorbei (lacht). Ich mag auch keine Konzerte, die länger als 75 Minuten dauern. Slayer könnten meinetwegen ihre ersten beiden Scheiben am Stück bringen, aber bei anderen Bands wird mir langweilig.«

Wenn man dich reden hört, fällt auf, dass du Deutsch mit englischem Akzent sprichst. Du hast allerdings türkische Wurzeln.

»Das ist wohl etwas...

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