RH #300Festivals & Live Reviews

EPICA, STREAM OF PASSION

Bochum, Zeche

EPICA

So wenig Ansehen Epica in manchen Teilen der Metal-Community auch genießen mögen, so groß ist ihre Anhängerschaft im Rest davon. Die Zeche in Bochum jedenfalls ist bereits rappelvoll, als STREAM OF PASSION die Bühne betreten, nach ein paar Songs gibt es kein Durchkommen mehr.

Wer es nicht bis nach vorn geschafft hat, verpasst aber nicht viel. Marcela Bovio ist klar der Star der einst von Arjen Lucassen mitbegründeten Band. Zwar verfügt sie, im Gegensatz zu ihren Mitstreitern, über viel Charisma und zeigt ebenso viel Einsatz, allerdings überzeugt ihre Stimme nicht immer mit tonaler Sicherheit. Viel schwerer wiegt noch, dass die Songs der Band einerseits recht simpel komponiert und arrangiert sind, andererseits abgesehen von einzelnen Highlights wie ´In The End´ nicht ansatzweise so eingängig tönen wie jene der Konkurrenz. Am Ende ist es kein schlechter Auftritt, den Stream Of Passion abliefern, nur ist es auch keiner, der einer Band gerecht wird, die ihr großes Publikum erst noch finden muss.

EPICA sind da schon viele Schritte weiter. Dennoch lässt sich die quantitative Begeisterung, die das Publikum rein durch sein Kommen ausdrückt, erst mal durch nichts anderes feststellen. Die Niederländer starten nach kurzem Intro mit dem brillanten Eröffnungsdoppel ´Monopoly On Truth´ und ´Storm The Sorrow´ überaus druckvoll in ihr Konzert, treffen jedoch auf eine ausgesprochen zurückhaltende Form der Zustimmung. Man klatscht auf Aufforderung mit, hier und da mosht mal einer, in der Tat...

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