RH #300Festivals & Live Reviews

PAIN OF SALVATION, CRYPTEX

Aschaffenburg, Colos-Saal

Nach den letztjährigen Auftritten im Vorprogramm von Opeth geben sich PAIN OF SALVATION nun als Headliner die Ehre und bieten das volle Programm. Im Mittelpunkt der erneuerten Tourbesetzung steht natürlich Daniel Gildenlöw.

Ohne Zweifel ist der Sänger und Gitarrist eine der ganz großen Persönlichkeiten des Genres, und wer es mit der Heldenverehrung ernst meint, kann sogar einen Posterdruck von ihm erwerben. Zum Einstieg gibt es erst mal vier härtere Nummern, bei denen die Musiker gnadenlos bangen, und danach wird wohl niemand mehr die Truppe als Prog-„Rock“ bezeichnen. Nachdem man sich ausgetobt hat, folgen mit ´1979´ und ´To The Shoreline´ die ersten ruhigen Nummern. Überhaupt ist es die Mischung aus Melancholie und Härte, die die Band so außergewöhnlich macht, und wenn Charisma, Hingabe und Leidenschaft einen Namen haben, dann Daniel Gildenlöw.

Zur Setlist: Man bietet im Rahmen des zweistündigen Auftritts eine interessante Rundreise durch die umfangreiche Diskografie der Band. Trotzdem wäre es eine gelungene Alternative gewesen, die beiden „The Road Salt“-Alben am Stück zu spielen. Aber auch so überzeugen das Material und auch die neue Besetzung (gleich drei Änderungen hat das Quintett zu verkraften), die perfekt harmoniert und vom sauberen Sound profitiert. Bei den Zugaben startet man mit ´Shock Me´ und kündigt die Nummer als neuen Song der Band an. In Wirklichkeit ist es natürlich ein Kiss-Cover, und weil Gustaf Hielm (b.) ein Gene-Simmons-Shirt trägt und Ragnar Zsolberg...

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