RH #299Interview

DESASTER

Hartwurst statt Fleischwurst

DESASTER

Mit ihrem aktuellen Album „The Arts Of Destruction“ schafften DESASTER einen vollkommen verdienten zweiten Platz in unserer letztmonatigen Richterskala. Und sie gelten im 25. Jahr ihres Bestehens mittlerweile als Szeneväter einer jungen Generation von Bands wie Ketzer, Hellish Crossfire, Nekromantheon oder Cruel Force.

»Das freut und ehrt einen, aber wir wollen lieber Teil von etwas sein, als darüber zu stehen«, lacht Husky, der wie immer bestens aufgelegte Schlagzeuger und das sympathische Aushängeschild der Koblenzer. »Ich habe da neulich auch mal mit den Ketzer-Jungs drüber gesprochen, weil sie irgendwo erwähnt haben, dass DESASTER für ihre Entwicklung wichtig gewesen seien. Natürlich finde ich das dann auch geil, aber ich kann es mir auf der anderen Seite gar nicht so richtig vorstellen. Letztendlich sind wir eine kleine Pissband aus Koblenz; da kann man kein Szenevater für den Nachwuchs sein, und das wollen wir auch gar nicht.«

Zumindest habt ihr mehr oder weniger als Erste diesen momentan relativ angesagten Mix aus Black- und Thrash Metal etabliert, wie es ihn auch auf eurem neuen Album „The Arts Of Destruction“ wieder zu hören gibt. Wie lief denn der Entstehungsprozess? Ist das nach so vielen Jahren mittlerweile „business as usual“, oder heckt ihr zuvor einen Plan aus, wie das Resultat am Ende klingen soll?

»Wir machen uns im Vorfeld eigentlich nie Gedanken und lassen einfach laufen. Alle Riffs, die sich angesammelt hatten, sind auf der Platte auch zum Einsatz...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

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Eindhoven, EffenaarEINDHOVEN METAL MEETINGTickets

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