RH #298Krach von der Basis

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Die 12.000-Seelen-Gemeinde Marchtrenk in Oberösterreich ist bislang ein weißer Fleck auf der europäischen Metal-Landkarte. Seit 2003 arbeiten jedoch fünf ortsansässige Vollblut-Metaller daran, diesen für sie unbefriedigenden Zustand zu ändern. Mit dem programmatisch „Deathlike Thrash´n´Roll“ betitelten Zweitwerk könnte ihnen das durchaus gelingen.

Der 2009 veröffentlichte Erstling „Sickness Of Memory“ war laut Sänger Phil Essl noch eine vergleichsweise bierernste Angelegenheit.

»Wir wollten mit dem Debüt eine eher düstere, um nicht zu sagen morbide Stimmung rüberbringen. Es war unser Anfang im Metal, und so glaubten wir, auch dementsprechend auftreten zu müssen. Dieser dunkle Faden zog sich vom Cover über die Texte bis hin zum Video zum Song ´Sickness Of Memory´ komplett durch. Natürlich gefiel uns das, aber trotzdem sehnten wir uns nach einer gewissen Freiheit. Die Freiheit, das zu tun, was uns Spaß macht, und eben Songs zu schreiben, bei denen wir lachen müssen, wenn wir sie hören. Wir haben Spaß an der Musik - und das nicht zu wenig. Mit „Deathlike Thrash´n´Roll“ wollten wir jetzt einfach ausleben, was und wer wir wirklich sind.«

Wo würdet ihr euch selbst stilistisch einordnen?

»Unseren Stil beschreibt der Albumtitel eigentlich recht gut. Jeder von uns hat seinen eigenen Musikgeschmack, den er in die Band einbringt. Wir werden oftmals mit Bands verglichen, die wir selbst nur vom Hörensagen kennen. Das liegt wahrscheinlich an einer ordentlichen Mixtur unserer...

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