RH #298Interview

RANDY RHOADS

Das viel zu kurze Leben eines wahren Genies

RANDY RHOADS

»Boom! Fast wäre ich von dem gewaltigen Einschlag, der den Bus immer noch schaukeln ließ, aus meiner Schlafkoje geworfen worden. Ich öffnete schnell die Vorhänge, als Sharon (Osbourne) die Tür der hinteren Lounge aufschleuderte«, erinnert sich Rudy Sarzo (b.) an den Moment, als die Welt mit dem gerade mal 25-jährigen RANDY RHOADS einen der besten und wegweisendsten Gitarristen der Hardrock- und Heavy-Metal-Geschichte durch einen tragischen Flugzeugabsturz verlor.

»Vorsichtig, hier ist überall zersplittertes Glas«, warnt Ozzy Osbournes Managerin und spätere Ehefrau Sharon die Musiker Rudy Sarzo, Tommy Aldridge (dr.) und Ozzy, die ihr folgen, als Sharon die Tür zwischen dem Schlafkojenbereich und der vorderen Lounge des Tourbusses öffnet. Draußen vor dem Bus kniet Tourmanager Jake Duncan und schreit weinend und sich die Haare raufend: »Sie sind tot! Sie sind tot! Randy und Rachel waren in dem Flugzeug, und sie sind abgestürzt!«

Es sind die frühen Morgenstunden des 19. März 1982, als der Tourbus von Ozzy Osbourne auf dem Weg zu einem Festival in Orlando, Florida, einen Zwischenstopp in Leesburg, Florida, einlegt. Am Abend zuvor hat die Band in Knoxville, Tennessee, gespielt, und der Busfahrer Andrew Aycock hat für die knapp tausend Kilometer Wegstrecke mehr als zehn Stunden hinter dem Steuer gesessen. In Leesburg befindet sich der Standort des Busunternehmens Florida Coaches, und Aycock will den Zwischenstopp nutzen, um eine kleine Reparatur am Bus vorzunehmen und seine Ex-Frau...

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