RH #297Krach von der Basis

PREY FOR NOTHING

Sprengt die Ketten!

Prey For Nothing

PREY FOR NOTHING aus Israel haben mit „Against All Good And Evil“ einen absoluten Geheimtipp für Freunde des anspruchsvollen, extremen Metal abgeliefert. Wir sprachen mit Sänger Yotam „Defiler“ Avni über das Album, seine Band und, ja, auch über Politik.

„Against All Good And Evil“ bedient sich einer Spielart des technischen Death Metal, die nur sehr wenige Bands beherrschen. Kein Wunder eigentlich, dass die großen Death auch biografisch eine wichtige Rolle für PREY FOR NOTHING spielen.

»Kennengelernt haben wir uns 2004. Damals entschlossen wir uns, ein Tribute-Konzert für Death auf die Beine zu stellen. Nachdem wir das dann wirklich geschafft hatten, kam Yaniv (Aboudy; g.) auf die Idee, doch eine eigene Band zu gründen, die allerdings stark von Death beeinflusst sein sollte. Nach ein paar Demos merkten wir dann, dass wir mehr können, als nur Death zu kopieren. Heute, sechs Jahre später, halten wir das Lebenswerk Chuck Schuldiners noch immer in Ehren. Der Mann hat uns zusammengebracht - und das vier Jahre nach seinem Tod. Wir verdanken ihm viel.«

Euer Albumtitel klingt, als hätte euch zudem Nietzsche beeinflusst.

»Ganz genau. Vor zehn Jahren las ich „Jenseits von Gut und Böse“ zum ersten Mal, und immer noch zeigt mir der Text, wie sehr unsere Gesellschaft und auch die große Politik gefangen sind im Würgegriff einer Moral, die uralten Ritualen und Predigten entstammt. Religionen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Ich habe das Album „Against All Good And Evil“ genannt...

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