RH #297Interview

CIRITH UNGOL

Jede Woche wird geträumt

Cirith Ungol

Kalifornien in den frühen siebziger Jahren: Als sich die beiden blutjungen Tunichtgute Robert „Rob“ Garven und Greg Lindstrom auf dem Schulhof zum ersten Mal begegnen, können sie es noch nicht ahnen: Ihre spätere Band CIRITH UNGOL wird im Laufe ihrer bescheidenen Karriere vielleicht keine Millionen von Platten verkaufen - aber sie wird fanatische Liebhaber zu Tränen rühren und Speerspitze einer kleinen, dafür umso feineren Bewegung sein.

Als sich CIRITH UNGOL nach der Veröffentlichung ihrer 1991er CD „Paradise Lost“ auflösen, ist von einer „Bewegung“ noch nicht die Rede, der Stellenwert dieser Band, ihre Wichtigkeit in Sachen Entwicklung des epischen, anspruchsvollen, die Flamme weitertragenden Heavy Metal, hat sich höchstens im allertiefsten Underground herumgesprochen. Heute, gut 20 Jahre später, ist die Band „rehabilitiert“, wenn man so will, selbst frühere Zweifler wissen 2012, dass CIRITH UNGOL mit ihrem „Proto-Metal“ und vier brillanten Alben die Szene vor allem am Anfang geprägt haben wie zu ihrer Zeit sonst nur noch Manilla Road, Manowar und vielleicht Warlord. Anlässlich der Wiederveröffentlichung der vergriffenen 2001er Demo-Compilation „Servants Of Chaos“ reisten Rob (dr.) und Frontmann Tim Baker für ein halbes Stündchen zurück in die Vergangenheit.

Rob, lass uns zurück zu den Anfängen von CIRITH UNGOL gehen: Du hast die Band zusammen mit eurem ersten Gitarristen Greg Lindstrom gegründet. Wie kam es dazu?

Rob: »Greg und ich lernten uns 1971 wegen unseres...

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