RH #296Interview

ANTICHRIST

Es muss ordentlich scheppern!

Neue Thrash-Bands gibt es wie Sand am Meer. Viele sind gut - aber nur wenige haben das Zeug dazu, wie Exodus zehn Alben oder mehr zu veröffentlichen. Bei den meisten wird nach drei, spätestens vier Platten der jugendliche Enthusiasmus verflogen sein, bevor man dann bei Lou Reed oder irgendeinem gottverdammten Sinfonieorchester anklopft, um seinen künstlerischen Horizont zu erweitern. Vor dem ANTICHRISTen muss Lou Reed allerdings keine Angst haben - er wird nicht klopfen.

Die Herren ANTICHRIST sind so echt wie ihre Kumpels von Bullet, die in derselben schwedischen Kleinstadt - Växjö - die Schule geschwänzt, Mercyful Fate gehört, erste Joints geraucht und kleine blonde Wonneproppen gevögelt haben. Richtige Typen also, mit denen man gerne am Tresen steht und über, äh, Mercyful Fate fachsimpelt. Genau so haben wir uns nämlich kennengelernt: am Rande eines Bullet-Gigs in Växjö im örtlichen Rock-Pub nach dem siebten Bier. Irgendjemand stolperte mit einem kultigen Uralt-Mercyful-Fate-Shirt durch die Botanik und über den hilflos am Boden zappelnden Himmelstein - und war zehn Minuten später unser Kumpel. Dieser Jemand trommelte, wie er stolz erzählte, in einer neuen Thrash-Band namens ANTICHRIST, die gerade ihr erstes Demo eingeholzt hatte. E-Mail-Adressen wurden ausgetauscht, man wollte in Kontakt bleiben.

Und irgendwann kam dann das Demo (eine altmodische Kassette), das „Crushing Metal Tape“, das mit den drei Abrissbirnen ´Coven Of Evil´, ´Metal Attack´ und ´Torment In Hell´ auf...

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