RH #295Krach von der Basis

GLORIOR BELLI

Zurück zum Chaos

GLORIOR BELLI agieren weit entfernt von platten Norge-Black-Metal-Klischees und klingen trotzdem oder gerade deswegen düsterer und intensiver als viele frostklirrende 08/15-Satansanbeter. Auf „The Great Southern Darkness“ verdichten die Franzosen gekonnt Schwarzmetall, Südstaaten-Doom und Finster-Blues zu einem hochprozentigen Post-Black-Metal-Gebräu.

Dieses Gebräu tönt noch ausgereifter und zwingender als auf dem bahnbrechenden Vorgänger „Meet Us At The Southern Sign“.

»In den neuen Kompositionen hat jedes einzelne Instrument seinen festen Platz gefunden«, erklärt Sänger/Gitarrist Julien. »Die Gitarrenarbeit ist komplexer geworden. Die Basslinien klingen intensiver und fügen der Platte einen neuen Farbton hinzu. Gerade auf den Bass habe ich beim Komponieren besonderes Augenmerk gerichtet. Das Schlagzeugspiel wechselt zwischen Blastbeats und sehr rockigem Drumming. Dadurch klingt die komplette Rhythmusabteilung noch unerbittlicher. Wir haben diesmal einfach die perfekte Balance gefunden.«

Eigentlich sollte euer viertes Album bereits 2010 erscheinen und den Titel „The Full Intreprid Experience Of Light“ tragen. Dann habt ihr diese Platte jedoch unter dem Projektnamen 11 As In Adversaries veröffentlicht.

»Die Platte entstand mit der Intention, sämtliche Limits hinter uns zu lassen und Musik aufzunehmen, die schon seit einer ganzen Weile unter der Oberfläche brodelte. Ich bin zuweilen übermäßig kreativ und konnte auf diese Weise endlich ein paar persönliche Dämonen austreiben....

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