RH #295Interview

VOLBEAT

Wenn der Vorhang fällt

Für VOLBEAT scheint es momentan nur eine Richtung zu geben - und zwar nach oben. Auf der kommenden Tournee sind die Hallen noch ein Stückchen größer, und trotzdem werden sie zum Großteil wieder ausverkauft sein. Und für das immer noch aktuelle Album „Beyond Hell/Above Heaven“ konnte die Band erstmals auch in Deutschland eine Gold-Auszeichnung einsacken.

Angesichts dieser glänzenden Ausgangslage sollte man eigentlich glauben, dass im VOLBEAT-Camp ausschließlich eitel Sonnenschein angesagt ist. Allerdings wirkt Bandkopf Michael Schøn Poulsen während unseres knapp einstündigen Gesprächs mitunter auch sehr nachdenklich.

»Im Prinzip gibt´s wohl kaum einen Grund, zu klagen«, sinniert der Gitarrist und Sänger. »Aber manchmal geht´s nicht nur darum, dass eine Band immer größer und erfolgreicher wird. Es gibt auch ganz kleine Ziele, die viel schwieriger zu erreichen sind. Das Wichtigste ist, den Enthusiasmus nicht zu verlieren. Wenn man morgens aufwacht, muss man sich jeden Tag auf die Herausforderung freuen können. Für mich ist das ein Traumjob, denn ich liebe es immer noch, Songs zu schreiben, sie im Studio aufzunehmen und auf Tour zu gehen. Aber ich schätze inzwischen auch die Phasen, in denen ich zu Hause sein kann. Früher war ich immer nur gelangweilt und wollte so schnell wie möglich wieder auf die Straße, aber mittlerweile genieße ich die Zeiten, in denen ich mich daheim um den Garten kümmern kann und überhaupt nicht an VOLBEAT denken muss. Wobei: Irgendwas gibt´s in Sachen...

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