RH #295Interview

´77

Einmal im Leben

Geht´s um Aussie-Pubrock, diskutiert alle Welt über Airbourne, deren Kritiker gerne mal den Blues in Abrede stellen. Fragt sich nur, warum sich kaum jemand von ihnen mit ´77 beschäftigt, die man nicht erst seit ihrem aktuellen Album „High Decibels“ ohne Zweifel als wahre Erben der Bon-Scott-Phase von AC/DC bezeichnen kann.

Okay, das Quartett stammt weder aus Melbourne noch aus Sydney, sondern pflegt die Drei-Akkorde-mit-Eiern-Kultur in erster Linie in Barcelona. Es sei denn, es verschlägt die beiden Brüder Armand (v./g.) und LG (g.) Valeta samt Bandkollegen nach Stockholm, um mit niemand Geringerem als Nicke Andersson (Imperial State Electric, ex-The-Hellacopters) hinter dem Mischpult das zweite Album aufs Band zu rotzen.

Armand: »Wir haben Nicke das erste Mal 2010 auf einem Festival in Spanien getroffen, als er dort mit Imperial State Electric gespielt hat. Wir gaben ihm eine unserer CDs, die sie dann wohl später die ganze Zeit in ihrem Van gehört haben, was uns natürlich gefreut hat. Als wir später in Stockholm spielten, kam er vorbei und war von unserer Show fasziniert. Bereits da haben wir die ganze Nacht darüber gesprochen, dass es großartig wäre, wenn er unser nächstes Album produzieren würde.«

Wie lief denn die Aufnahme, und welchen Einfluss hatte Nicke auf „High Decibels“?

LG: »Sobald Nicke irgendetwas bemerkt hat, was seiner Meinung nach hätte besser sein können - egal, ob es um ein Drumbreak oder eine Basslinie ging -, hat er es uns mitgeteilt. Seine beste...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen