RH #295Interview

THE WOUNDED KINGS

Die letzte Chance

Was für ein Doom-Jahr! Erneut hat es die Langsam-und-gewaltig-Fraktion geschafft, für diverse große Highlights zu sorgen, die Platten von 40 Watt Sun, Orchid, While Heaven Wept oder Arbouretum gehören zu den besten 2011. Ebenfalls Teil dieser Erfolgsgeschichte: die Engländer THE WOUNDED KINGS um Bandkopf Steve Mills (g./keys), die sich mit ihrem dritten Album „In The Chapel Of The Black Hand“ ziemlich exakt zwischen Fuzz und Epik platzieren.

Steve, wer sind die „Könige“ („kings“), und warum sind sie „verwundet“ („wounded“)?

»Es geht bei uns darum, die eigenen Wunden zu akzeptieren und sich selbst zu heilen, um gestärkt wieder aufzustehen - und darum, das maskuline Selbst mit dem göttlichen weiblichen Selbst in Einklang zu bringen. Bevor ich THE WOUNDED KINGS gründete, war ich depressiv und desillusioniert, das Leben war ohne jede Bedeutung. Ich hasste meine Arbeit, an ein stabiles Band-Line-up war nicht zu denken, und meine Gesundheit verschlechterte sich zusehends. Um sich dem entgegenzustemmen, haben meine Frau und ich eines Tages alles verkauft, was wir besaßen, und wir machten uns auf, die Welt zu erkunden und uns selbst zu finden. Auf unseren Reisen tauchten wir bei Kerzenlicht im Campingbus in die Geheimnisse des Tarot ab. Jedes Blatt, das ich legte, enthielt die Karte des „Wounded King“; ein Zeichen, das ich nicht ignorieren konnte. Zurück in England, war mir klar, dass meine neue Band meine letzte Chance ist - und dass sie THE WOUNDED KINGS heißen muss, um erfolgreich zu sein.« ...

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