RH #295Interview

SLIPKNOT

Außer Kontrolle

2001 veröffentlichten SLIPKNOT ihren Hassbatzen „Iowa“ und rollten damit weltweit die Charts von hinten auf. Auf ihrem zweiten Album präsentierte sich die Band als ernst zu nehmende Musiker, die sich fernab des oft belächelten Maskenimages nicht zu schade waren, ihre Kompositionen mit Death-Metal-Elementen anzureichern, um ihren Hass noch wirkungsvoller in die Welt hinauszuschreien. Anlässlich der „10th Anniversary Edition“ gingen wir mit Schlagzeuger Joey Jordison auf Zeitreise.

Joey, die Ära, in der „Iowa“ entstanden ist, gilt als die dunkelste Phase der Band. Was lief damals verkehrt?

»Wir waren zu der Zeit mental auf einem Selbstzerstörungstrip. Das erste Album betourten wir 18 Monate lang. Währenddessen wurde die Band immer größer, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Wir waren ja schon total geplättet, dass wir überhaupt einen Plattenvertrag bekommen haben. Nach dieser Tour waren wir einfach in einer anderen Verfassung, wir hatten uns voneinander entfernt. Aber ich sage dir eins: Als wir „Iowa“ zusammen aufgenommen haben, gab es nichts Vergleichbares. Das ging dermaßen auf die Zwölf! Wenn ich mir „Iowa“ heute anhöre, was ich kürzlich getan habe, ist das wirklich überwältigend. Ich ziehe mir unsere Musik nicht oft rein, aber wenn, denke ich nur: „FUCK!“«

So ging es mir 2001 auch. (Mir ebenfalls. Allerdings aus anderen Gründen... - bk) Im Vergleich zum Debüt hattet ihr wirklich eine ordentliche Schippe Hass und Härte zugelegt, die den Hörer beim ersten Mal...

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