RH #294Krach von der Basis

NEGATIVE PLANE

Orthodox unorthodox

Neun Punkte konnten NEGATIVE PLANE vollkommen zu Recht von Fenriz für ihr zweites Album „Stained Glass Revelations“ einheimsen, das der norwegische Kauz klanglich einer Zeit zuordnete, als Death- und Black Metal noch eng miteinander verwoben waren.

Bisher hat sich noch kein deutscher Vertrieb für dieses düstere Meisterwerk gefunden, Promoarbeit findet so gut wie gar nicht statt, und auch im Internet zeigen die Amerikaner keinerlei Präsenz. Dennoch konnten wir Nameless Void (NV; g./v.) und Bestial Devotion (BD; dr.) kontaktieren und ihnen ein paar Statements zu ihren in einer Hallorgie aufgehenden, unberechenbaren Songstrukturen entlocken, die den individuellen Charakter von „Stained Glass Revelations“ ausmachen.

Euer Debüt „Et In Saecula Saeculorum“ erschien bereits vor fünf Jahren. Wie kam es, dass die Fans so lange auf einen Nachfolger warten mussten?

NV: »Wir haben mit dem Songwriting für das zweite Album Mitte 2007 angefangen und waren im Herbst 2009 fertig. Danach hat es eine Weile gedauert, ein vernünftiges Budget für die Aufnahmen aufzutreiben. Die Aufnahmen selbst haben ca. fünf Monate gedauert, weil wir sie mit unseren Jobs und dem Zeitplan des Studios abstimmen mussten. Hinzu kam noch, dass das Coverartwork nicht fertig war, um die Scheibe 2010 zu veröffentlichen. Alle fünf Jahre ein großartiges Album zu machen, ist besser, als fünf durchschnittliche Platten aufzunehmen.«

In eurer Musik findet man Einflüsse von Hellhammer, Celtic Frost, Possessed und Voivod,...

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