RH #294Interview

HATESPHERE

Shit happens

Es ist nicht bekannt, ob die dänischen Arbeitsämter auch Heavy-Metal-Musiker vermitteln. Falls dem so sein sollte, könnten sie schon mal eine Kartei für HATESPHERE anlegen, denn dort werden offenbar immer neue Leute gesucht. Doch allem personellen Ungemach zum Trotz hauen die Thrasher wieder exquisiten Edelstahl auf den Markt.

Es ist ein Kommen und Gehen im Hause HATESPHERE. Auf dem letzten Longplayer „To The Nines“ wurden gleich vier von fünf Positionen neu besetzt, auf dem brandneuen Output „The Great Bludgeoning“ sind immerhin schon wieder drei neue Leute im Line-up zu finden. Von der Originalbesetzung ist nur noch Gitarrist Pepe übrig, der die Fluktuation in seiner Band nur noch mit einem leicht genervten Achselzucken quittiert.

»Es geht mir tierisch auf den Keks, ständig nach neuen Bandmitgliedern suchen zu müssen und mit ihnen dann mühevoll das ganze alte Material einzustudieren. Im aktuellen Fall war es aber tatsächlich die beste Lösung. Die drei Leute, die uns verlassen haben, wollten lieber was anderes ausprobieren. Einige von ihnen standen noch nicht mal besonders auf den extremen Sound, den HATESPHERE spielen.«

Warum sind sie dann überhaupt erst eingestiegen?

»Keine Ahnung. HATESPHERE ist ein recht bekannter Name. Möglicherweise wollten sie einfach mal sehen, wie es ist, ausgiebig auf Tour zu sein. Und sie hofften vermutlich, dass man mit dieser Band viel Geld verdienen kann. Ich war wirklich extrem stinkig, als die drei ausgestiegen sind. Zum einen war es ein...

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