RH #294Interview

EVILE

Sechs Pullen Schnaps

EVILE hatten es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Zuerst hat man es sich mit dem verkopften Zweitwerk „Infected Nations“ selbst schwer gemacht, dann erlag Bassist Mike Alexander einer plötzlichen Lungenembolie. Mit dem neuen Album „Five Serpent´s Teeth“ erhebt sich die Band nun wie Phönix aus der Asche.

»Das zweite Album fühlt sich im Nachhinein auch für mich eigenartig an«, entgegnet Gitarrist Ol Drake auf die Frage, ob man mit dem komplexen Material einige Fans überfordert habe. »Die Songs des ersten Albums hatten wir über einige Jahre hinweg komponiert. Auf einmal mussten wir mit Stücken für die zweite Platte aus dem Kreuz kommen, und wir haben uns dabei ständig gefragt, wie wir es anstellen sollen, die Songs anders als das Debüt klingen zu lassen. Dabei sind wir teilweise definitiv übers Ziel hinausgeschossen. Das neue Album erinnert hingegen mehr an das Debüt. Wir haben aber auch einige technische Einflüsse von „Infected Nations“ eingebaut.«

Ihr habt im letzten Jahr in den USA 130 Gigs abgerissen und dabei nur sechs Day-offs eingelegt. Wie geht das?

»Gute Frage. Wir waren fünf Monate lang mit mehreren Packages in den USA unterwegs. Die Erinnerung daran ist ziemlich verschwommen. Das war schon anstrengend.«

Habt ihr überhaupt Zeit gefunden, den tragischen Tod eures Bassisten Mike Alexander zu betrauern?

»Ja, wir haben nach seinem Tod zwei Monate pausiert. In der Zeit ist jeder eigene Wege gegangen, und wir hatten Gelegenheit, um Mike zu trauern.«

Ein Kritikpunkt...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen