RH #293Lauschangriff

THE DEVIL'S BLOOD

Die Dinge ändern sich

Mit ihrem zweiten Album „The Thousandfold Epicentre“ übertreffen sich THE DEVIL´S BLOOD selbst und legen einen monumentalen Meilenstein vor, der aber wohl genauso kontrovers diskutiert werden wird wie der Debüt-Longplayer „The Time Of No Time Evermore“.

„The Thousandfold Epicentre“ ist kein Blendwerk, das um jeden Preis auf Anhieb gefallen will, um sich binnen kürzester Zeit mangels Tiefgang abzunutzen. THE DEVIL´S BLOOD setzen auf ausufernde Arrangements, klassischen Bombast, erzeugen Spannung, wenn vermeintlich eingängige Melodien gekonnt mit disharmonischen Elementen unterlegt werden, und verbinden Streicher, Piano und Percussion mit den typischen Band-Trademarks so geschickt, dass sie stets das Stimmungsbild perfekt abrunden und niemals zum Selbstzweck verkommen. Was bei der ersten Begegnung mit dem zweiten Album der Niederländer allerdings unmittelbar heraussticht, ist die deutlich präsenter und charakteristischer klingende Stimme von Sängerin F.

»In erster Linie haben wir F. diesmal einfach sie selbst sein lassen. Wir haben die Gesangsspuren deutlich weniger gedoppelt als auf „The Time Of No Time Evermore“, weshalb ihre Stimme nach vorne rückt und viel mehr ihrem eigenen Wesen entspricht«, erklärt Bandleader und Gitarrist S.L., der ein weiteres Mal bei der Wahl des Produzenten auf den bewährten Pieter Kloos (u.a. Vanderbuyst) setzte.

»Nun, zunächst mal ist er für das, was er an Wissen und Equipment zu bieten hat, einfach verdammt billig (lacht). Aber natürlich ist das...

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