RH #293Krach von der Basis

MORBUS CHRON

No way, José!

Preisfrage: Welche Mucke werden MORBUS CHRON zocken, wenn mit Edde der 20 Jahre jüngere Bruder von Nicke Andersson (ex-Entombed, nun Death Breath) dort Gitarre spielt? Richtig: Death Metal der verrottetsten schwedischen Sorte.

Das Debütalbum „Sleepers In The Rift“ stellt trotz des psychedelisch bunten Artworks diesbezüglich alles aus den letzten Jahren in den Schatten - was nach dem von Nicke schön dumpf und authentisch produzierten Demo-Tape und der in einer Teilauflage uringelben „Creepy Creeping Creeps“-Single zu erwarten war. In deren Dankesliste preist die Band kollektiv das Magerbier Folköl.

»Für stärkeren Stoff muss man mit anderen Leuten in Bars herumsitzen und furzen, was zudem extrem teuer ist«, erklärt Sänger und Gitarrist Robba. »Mit dem Vollzug des 20. Lebensjahres genießt man die Gnade, im schwedischen Systembolaget einkaufen zu dürfen. Da gibt´s dann dänisches Fadöl und Black-Velvet-Whiskey.«

Auf besagter Single feierte Adam seinen Einstand als Drummer.

»Steffe fand Autos spannender als die Musik«, echauffiert sich Robba. »Er war nie ein großartiger Drummer, wobei wir anfänglich alle grauenhaft schlechte Musiker waren. Einige mehr als andere. Aber Steffe hatte diesen Mike-Sus-Charme; das passte gut zum Achtziger-Flair. Adam ist viel besser. Aber wir spielen weiterhin nicht tight. No way, José!«

Für „Sleepers In The Rift“ griffen MORBUS CHRON wieder auf Produzent Nicke zurück, aber spätestens mit dem Debütalbum werden aus harten Jungs Pussies, wie...

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