RH #293Interview

BLACK WATER RISING

Mein liebster Feind

Es gehört schon eine gesunde Portion Durchhaltevermögen und Optimismus dazu, wenn man stramm auf die 40 zugeht, sich der widrigen Umstände in der heutigen Musikindustrie bewusst ist und dann versucht, mit dem Debütalbum einer neuen Band Fuß zu fassen. Wenn das Songmaterial allerdings so stark ausfällt wie auf dem selbstbetitelten Erstling von BLACK WATER RISING, kann die Antwort auf die Frage „Warum?“ eigentlich nur lauten: „Warum nicht?“

Wer alleine schon beim Bandnamen BLACK WATER RISING an Bands wie Black Stone Cherry, Black Label Society oder Black Country Communion denkt, befindet sich stilistisch zwar nicht auf dem Holzweg, könnte aber durch die eine oder andere Weggabelung überrascht werden, wie uns Sänger, Gitarrist, Songwriter und Produzent Rob Traynor erklärt.

»Black Sabbath, Black Flag, Black Oak Arkansas, Black ´N Blue und so weiter - wir sind einfach nur eine weitere „Black“-Band. Was den Stil anbelangt, bin ich aber einverstanden, wenn du in erster Linie meinst, dass wir bluesigen, rifforientierten No-bullshit-Hardrock spielen. Im Song ´In The Wake Of The Swollen Goat´ von Clutch gibt´s die Textzeile „Blackwater´s rising and it ain´t gonna stop“, die mich zu unserem Bandnamen inspiriert hat. Ich befinde mich nicht auf einer Originalitätsmission. Es wurde eh schon alles gespielt, also konzentriere ich mich darauf, gute Songs zu schreiben, und verschwende keine Mühe damit, besonders einzigartig klingen zu wollen.«

Während der Bandname durchaus Rückschlüsse auf...

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