RH #293Interview

MASTODON

Haben Tintenfische Freunde?

Weniger ist mehr: Mit ihrem neuesten Geniestreich „The Hunter“ gehen MASTODON weniger vertrackt und progressiv vor und wandeln auf dem großen Pfad des Classic Rock. Rock Hard sprach mit Troy Sanders (37; v./b.) und Brann Dailor (36; dr.) über die Mammutbands des Genres, die Feinde aus dem Fernsehen und elementare Erkenntnisse über das Leben von Meeresfrüchten.

Troy, Brann, nach dem komplexen, progressiven „Crack The Skye“ haben wir es bei „The Hunter“ mit einem straighten Classic-Rock-Werk zu tun. Wie kommt´s?

Troy: »Seit acht Monaten leben wir ausschließlich für dieses Album. Im Januar begannen wir, die Stücke zu schreiben, und im Mai sind wir ins Studio gegangen. Von Beginn an kristallisierte sich heraus, dass der Anteil an progressiver, verschachtelter Musik rapide zurückgefahren wird - zugunsten von klassischer Rock- und Hardrock-Musik. Wir verliebten uns in große Melodien und klassische Twingitarren-Harmonien. Ich persönlich empfinde den Entstehungsprozess von „The Hunter“ und natürlich das Endergebnis als sehr spannend.«

Brann: »Als pures Classic-Rock-Album würde ich „The Hunter“ nicht bezeichnen, denn man findet ausreichend schwere Heavy-Metal-Parts auf der Platte. Aber der klassische Rock überwiegt und kennzeichnet letztendlich das Album.«

Beinhaltete „Crack The Skye“ das Maximum an progressiven Strukturen, zu dem ihr bereit seid?

Troy: »Das weiß ich nicht, aber Fakt ist, dass jenes Album sowohl musikalisch als auch textlich verdammt schwer verdaulich ist....

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