RH #293Interview

GHOST BRIGADE

Gemischte Gefühle

GHOST BRIGADE kamen aus dem Nichts und sind mittlerweile drauf und dran, die Thronfolge von Katatonia, Opeth, Amorphis und Sentenced anzutreten. Mit dem überragenden neuen Album „Fear No Longer Defines Us“ sollte es der Band spielend gelingen, Fans aus den Lagern der genannten Acts für sich zu gewinnen.

Der Erfolgsdruck hat die Finnen zuerst etwas verunsichert, wie Drummer Veli-Matti Suihkonen wissen lässt:

»Dieser plötzliche Erfolg hat uns schon zum Grübeln gebracht. Irgendwann dachten wir: „Scheiß drauf, lasst uns nicht unsere Köpfe darüber zerbrechen, was die Leute von uns erwarten.“ Wir haben einfach losgelegt und das gespielt, worauf wir Bock hatten. Man muss einfach akzeptieren, wer man ist und was man kann. Dann läuft die Sache schon.«

Die Band machte das Beste aus der Situation und verarbeitete ihre Ängste im Konzept der Scheibe.

»Die Texte handeln davon, wie man mit seinen Ängsten umgeht. Man hat oft Angst, die Erwartungen anderer Leute erfüllen zu müssen. Wie wirkt sich das auf deine Zukunft aus? Wie wirst du handeln? Letztlich muss man sich so akzeptieren, wie man ist, und sich nicht den Kopf zerbrechen.«

Wenn man eure Musik hört, hat man den Eindruck, dass ihr lieber depressiv zu Hause sitzt, als durch die Weltgeschichte zu touren.

»Dazu haben wir an den Day-offs Gelegenheit (lacht). Außerdem haben wir ja auch Familien, um die wir uns zu Hause gerne kümmern würden. Aber das ist halt immer der Konflikt eines Musikers. Ich kann für mich sagen, dass dies genau...

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