RH #293Interview

ANTHRAX

Ganz schön peinlich

Acht lange Jahre hat es gedauert, bis ANTHRAX mit einer neuen Scheibe um die Ecke kamen. Acht Jahre, in denen die Band vor allem mit ihrem Sängerdilemma auf sich aufmerksam machte. Nach ewigem Hin und Her soll es nun mit Joey Belladonna am Mikro wieder dauerhaft nach vorne gehen.

Das letzte Studioalbum „We´ve Come For You All“ wurde 2003 allerorts als großartiges Comeback gefeiert. 2004 folgte mit „The Greater Of Two Evils“ noch die Neueinspielung alter ANTHRAX-Hits mit John Bush. So hätte es weitergehen können, doch danach liest sich die ANTHRAX-Geschichte wie ein niemals endendes Drama: Bassist Frank Bello steigt 2004 aus und schließt sich Helmet an, kehrt 2005 aber für die Reunion mit Joey Belladonna und Dan Spitz zurück. Die umstrittene Reunion findet Anfang 2007 ihr jähes Ende. Weil John Bush keine Lust hat, wird händeringend nach Ersatz gesucht. Besonders der kurze Flirt mit Corey Taylor, der aufgrund seines Engagements bei Slipknot und Stone Sour eh keine Zeit für ANTHRAX aufbringen kann, zeigt, wie orientierungs- und kopflos die Band 2007 durch die Gegend eiert. Ende des Jahres hat man mit Dan Nelson ein unbeschriebenes Blatt als Sänger verpflichtet, auch Gitarrist Rob Caggiano ist wieder mit an Bord. Die Band nimmt ein neues Album auf und ist 2009 weltweit auf einigen Festivals zu sehen. „Worship Music“ soll Ende 2009 erscheinen, Rock Hard bekommt vorab schon sieben Songs zu hören (siehe RH 268). Doch dann folgt der Split von Dan Nelson, bei dem bis heute nicht klar ist, wer hier wen geschasst hat. Um anstehende Festival-Verpflichtungen einhalten zu können, übernimmt John Bush kurzerhand wieder das Mikro. Es wird zwar überlegt, „Worship Music“-Material von John Bush neu einsingen zu lassen, aber so richtig kann sich der Armored-Saint-Fronter nicht mit der Idee anfreunden, Material aufzunehmen, an dessen Entstehung er nicht beteiligt war. Danach flattert ANTHRAX das Angebot für die Big-4-Shows ins Haus. Zu dem Zeitpunkt scheint klar zu sein, dass ein erneutes Engagement von Joey Belladonna Sinn macht. Kurzerhand überarbeitet die Band Teile des „Worship Music“-Materials und lässt es von Belladonna neu einsingen. ...

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