RH #293Interview

VADER

Das Imperium schlägt zurück

Vor langer Zeit, in einer Galaxie, weit, weit entfernt: 1983 gründeten sich VADER und stiegen in den Neunzigern zum größten Metal-Export Polens auf. Fast 30 Jahre später hat sich daran nicht viel geändert. Noch immer regiert Piotr „Peter“ Wiwczarek über die Band, die mit „Welcome To The Morbid Reich“ einen weiteren Brutalo-Angriff auf die Hörnerven startet. Ein Gespräch über musikalische Stagnation, legendäre Demos und die Nachfolge eines symbolträchtigen Schlagzeugers.

Hey Peter, VADER haben ein neues Album draußen. Es ist keine große Überraschung, dass wir darauf nach wie vor schnellen Death Metal mit Thrash-Einflüssen hören. Man könnte fast sagen, dass euer Stil in den vergangenen Jahren etwas stagniert, oder?

»VADER waren, sind und werden immer extremer Metal sein. Wir schauen uns nicht nach irgendwas anderem um. Die Fans wissen und respektieren das. Warum sollte ich mit irgendwelchen anderen Einflüssen experimentieren? Darauf habe ich echt gar keinen Bock. Wir erschaffen die Musik aus unserem Gefühl heraus. Wenn wir Experimente eingehen, dann nur innerhalb dieses definierten Stils. Manch einer mag das auf Dauer langweilig finden, aber wir werden es nicht schaffen, jeden unserer Hörer hundertprozentig zufrieden zu stellen. So was schafft niemand.«

Aber inwieweit ist es denn noch möglich, sich innerhalb dieser abgesteckten Genregrenzen zu entwickeln, damit man sich nicht selbst andauernd wiederholt und langweilt?

»Das ist genauso möglich, wie ein Schreiber es schafft,...

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