RH #293Festivals & Live Reviews

PARTY.SAN 2011 - Neuer Ort, neues Glück

Das Party.San, Deutschlands bestes Extrem-Metal-Festival, musste aus logistischen Gründen von Bad Berka nach Schlotheim umziehen. 8.500 Black-, Death- und Thrash-Metal-Fans waren aber trotz leichter Anlaufschwierigkeiten unterm Strich auch mit der neuen Location rundum zufrieden.

Donnerstag

Der erste Festivaltag startet stürmisch: Ein heftiger Wind wirbelt nicht nur Frisuren und Bierbecher durcheinander, sondern auch die Dachplane der Hauptbühne. Die hält den Böen nicht stand; aus Sicherheitsgründen wird deshalb das komplette Freitagsprogramm auf die Zeltbühne verlegt. Eine Panne, die man den Veranstaltern nicht anlasten kann, die aber bei anderen Festivals schnell zu größerem Ärger führen würde. Im Falle Party.San weiß jeder, dass alles Menschenmögliche getan wird, um solch drastische Schritte zu verhindern. Sind Konsequenzen trotzdem unumgänglich, hat so gut wie jeder Verständnis. Deshalb Daumen hoch für die Crew!

Und zumindest für den Opener BYFROST ist die etwas intimere Atmosphäre sicherlich nicht die allerschlechteste Lösung - das Zelt ist zu Beginn nur leidlich gefüllt. Nach und nach steigt der Zuspruch für den Black-Thrash des norwegischen Trios, dessen Mitglieder so klangvolle Namen wie Heavyharms, R.I.P. Meister und Alkolust tragen. ´Buried Alive´ vom aktuellen Album „Of Death“ groovt z.B. ziemlich gut, und bei ´Horns To The Sky´ reißt dann auch der Letzte im Publikum engagiert seine Arme in die Höhe. (kp)

Gut gefüllt ist es auch bei DEW-SCENTED. Im hinteren Teil...

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