RH #292Krach von der Basis

TORMENTED

Ein kleines bisschen Horrorschau

TORMENTEDs „Rotten Death“ gehört zu den coolsten schwedischen Old-School-Todesmetall-Rumpeleien der letzten Zeit. Präziser gesagt: der letzten zwei Jahre. Denn schon seit 2009 krebst das Album durch den Underground.

»Leider haben die Fans die Erstauflage nirgends finden können«, erklärt Gitarrist und Brüllhals Andreas Axelsson. »Wir wurden immer wieder gefragt, hatten aber selbst keine Exemplare, die wir hätten verkaufen können. Also kam das Angebot von Listenable Records, die Platte noch mal anständig zu veröffentlichen, genau richtig.«

Inzwischen hat sich bestimmt eine Menge aktuelleres Material bei euch angehäuft.

»Wir verbraten jetzt erst mal diverse neue bzw. unveröffentlichte Ideen auf EPs, Samplern und Split-Scheiben. Dann geht´s langsam an den zweiten Longplayer.«

Wenn man etwas in eurer History wühlt, stellt man fest, dass die Line-ups von TORMENTED und der Punk-Band Tortyr komplett identisch sind.

»Da hast du uns erwischt (lacht). Der erste TORMENTED-Track war quasi ein Unfall. Wir schrieben ihn für Tortyr, er klang jedoch zu sehr nach Death Metal. Wir fanden ihn allerdings so geil, dass wir ihn unbedingt verwenden wollten, gründeten TORMENTED und komponierten weitere Songs in diesem Stil. Sie sprudelten nur so aus uns raus.«

Auf den ersten Blick wirken TORMENTED dadurch wie ein Fun-Projekt.

»Nein, wir nehmen uns sehr ernst. Ich war schließlich schon lange Metalhead, bevor ich mit Tortyr Punk spielte. Ich zockte bereits in den Achtzigern in einer Band...

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