RH #292Interview

JASTA

Weg nach unten

Freizeit scheint Jamey Jasta zu hassen wie die Pest. Als Bandleader von Hatebreed, Kingdom Of Sorrow und Icepick sowie als Boss eines Plattenlabels und einer eigenen Klamottenmarke braucht er noch ein zusätzliches Projekt, um seiner scheinbar unerschöpflichen Kreativität eine weitere Spielwiese zu gönnen. Auf dem schlicht „Jasta“ getauften Solodebüt überrascht der Workaholic aus Connecticut mit ungewohnt facettenreichem Gesang.

Jamey, du müsstest eigentlich ausgelastet sein. Warum jetzt noch ein Soloprojekt?

»„Jasta“ gibt mir die Möglichkeit, mit verschiedenen Sounds, Riffs und Gesangsstilen zu experimentieren. Die Musik geht zwar deutlich in Richtung Metal und Crossover, aber anstatt die neuen Ideen in eine bereits etablierte Band wie Hatebreed einfließen zu lassen, wollte ich lieber ein eigenes Projekt dafür gründen. Wenn die Songs den Leuten gefallen, ist es prima, aber wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.«

Hast du dir selbst eine Grenze gesetzt, wann es genug Bands und Projekte in deinem Leben gibt?

»Ich vermute, dass ich jetzt so langsam am Limit bin (lacht). Mir gefällt es einfach, kreativ zu sein, mit neuen Sounds zu experimentieren sowie mich als Gitarrist, Sänger und Producer weiterzuentwickeln. An der Soloplatte habe ich immer dann gearbeitet, wenn nichts für die anderen Bands zu tun war.«

Wann wurde die Idee mit dem Soloprojekt geboren?

»Das muss 2008 gewesen sein. Damals wollten wir mit Kingdom Of Sorrow ein paar Konzerte spielen, doch Kirk (Windstein,...

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