RH #292Interview

TRIVIUM

Es ist, was es ist

Für das fünfte Album der Bandkarriere haben sich die Florida-Metaller TRIVIUM mächtig ins Zeug gelegt. „In Waves“ enthält nicht nur das bisher ambitionierteste Songwriting der Band, sondern überrascht mit einem ausgeklügelten visuellen Gesamtkonzept. Alles vergebene Liebesmüh für lethargische Metaller oder der dringend benötigte Weckruf für eine stagnierende Szene? Frontmann Matt Heafy setzt spürbar enthusiastisch auf letztere Möglichkeit.

Matt, um das neue Album „In Waves“ zu promoten, habt ihr einige Tage lang Interviews in Tokio gegeben. Wie war der Abstecher nach Japan?

»Als das Erdbeben und der Tsunami das Land verwüsteten, habe ich sofort via E-Mail Kontakt zu unseren Plattenfirmenmitarbeitern vor Ort, all meinen Freunden sowie meiner Familie aufgenommen. Ich wusste also, dass sie alle wohlauf sind. Trotzdem war ich überrascht, dass die Folgen der Katastrophe in Tokio kaum wahrzunehmen sind. Die Normalität hat wieder Einzug gehalten.«

Du bist nicht nur Halbjapaner, sondern die japanische Kultur hat seit jeher eine große Faszination auf dich ausgeübt.

»Die Familie meiner Mutter wohnt nach wie vor in Japan, von daher habe ich eine spezielle Beziehung zu dem Land. Ich bin Halbjapaner und habe zu je einem Viertel deutsche und irische Vorfahren. Bis auf einige wenige Brocken kann ich aber kein Japanisch. Als kleiner Junge hat sich meine Mutter ständig in ihrer Muttersprache mit mir unterhalten, aber als ich eingeschult wurde, habe ich alle Vokabeln schnell vergessen. Das...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen