RH #291Interview

YEAR OF THE GOAT

Im Zeichen der Ziege

Im zur Zeit so angesagten Okkult- und Retro-Psychedelic-Rock verzichten die Schweden YEAR OF THE GOAT auf jegliches effekthaschendes Brimborium und beschränken sich stattdessen auf musikalische Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt liegt das auch an den absoluten Ausnahmefähigkeiten von Griftegård-Sänger Thomas Eriksson, dessen Talent bei seiner eigenen Band noch besser zum Ausdruck kommt als bei den im letzten Jahr durchgestarteten Doom-Metallern.

Mit der EP „Lucem Ferre“ haben YEAR OF THE GOAT bereits eine fantastische Duftmarke gesetzt, die hoffentlich sehr bald durch einen kompletten Longplayer ergänzt wird. Aber anscheinend müssen wir uns noch ein bisschen gedulden, wie uns Thomas im Interview erklärt:

»Zunächst muss ich sagen, dass YEAR OF THE GOAT eigentlich nichts mit Griftegård zu tun haben - außer, dass unser Gitarrist Per und ich dort spielen. Am besten kann man unseren Stil wohl als Siebziger-Heavy-Progressive-Rock bezeichnen. Wir werden definitiv mit dieser Truppe touren. YEAR OF THE GOAT sind eine richtige Band und nicht nur ein Projekt.«

Was sind - fernab der musikalischen Stilistik - die größten Unterschiede zwischen den beiden Bands?

»Bei YEAR OF THE GOAT schreibe ich die komplette Musik und die Texte, wohingegen bei Griftegård alles von Gitarrist Ola Blomkvist erledigt wird.«

Haben YEAR OF THE GOAT denn einen ähnlichen spirituellen Hintergrund?

»Das spirituelle Gefühl ist bei Griftegård düsterer und konzentriert sich auf die gesamte Verbitterung, die mit dem...

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