RH #291Classic Albums

KYUSS

Sky Valley (1994)

KYUSS waren eine der wichtigsten Bands der Neunziger, bekamen aber erst nach ihrer Auflösung die Anerkennung, die ihnen zustand. Über die Jahre wurde der Kult um die Stoner-Rock-Pioniere immer größer, weshalb sich die KYUSS-Mitglieder John Garcia, Nick Oliveri und Brant Bjork zusammen mit Josh-Homme-Ersatz Bruno Fevery unter dem Kyuss-Lives!-Banner momentan auf gefeierter Welttournee befinden. Wir trafen Garcia und Bjork im Vorfeld ihres Auftritts in Köln, um mit ihnen über den 1994er Geniestreich „Sky Valley“ zu sprechen.

Brant, John, was fällt euch als Erstes ein, wenn ihr an „Sky Valley“ denkt?

Brant (nach fünfsekündiger Denkpause): »Für mich ist es einfach ein großartiges Rockalbum. Die Aufnahmen dazu waren allerdings eine ziemliche Anstrengung. Das war für mich eine dunkle Zeit, unmittelbar nach den Aufnahmen bin ich ausgestiegen. Deshalb habe ich sehr gemischte Gefühle bezüglich der Entstehung von „Sky Valley“. Aber unabhängig davon ist es ein verdammt gutes Album geworden.«

John: »Einige dieser Songs zu singen, machte verdammt viel Spaß. ´Demon Cleaner´ war für mich hingegen ein einziger Krampf, weil es ewig gedauert hat, bis der Gesang im Kasten war.«

Viele Fans sehen das Album als das definitive KYUSS-Werk an. Teilt ihr diese Einschätzung?

John: »Ich sehe es nicht so. Ich betrachte KYUSS als Ganzes - von Tag eins bis zum Ende. Es fällt mir schwer, die Qualitäten einzelner Alben zu bewerten.«

Brant: »Ich bin da etwas befangen. Ich würde sagen, „Blues For The Red...

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