RH #290Krach von der Basis

SUPREME PAIN

Quickes Quieken

Der Wechsel von den Kleinstlabeln Comatose („Cadaver Pleasures“, 2008) bzw. Metal Age („Nemesis Enforcer“, 2009) zu Massacre boxt SUPREME PAIN aus dem Schatten eines Seitenprojekts von Sinister-Sänger Aad ins Rampenlicht. Übernimmt „Divine Incarnation“ den Staffelstab von God Dethroned?

Brutalität mit Stil boten schon die Vorgängeralben. Beim Drittwerk dominiert melodische Death-Metal-Wucht auf Old-School-Kurs die US-Deathgrind-Überreste. Der Grund: Gitarrist Bastiaan, einer der Jungspunde im Verbund, komponierte neun der zehn Songs im Alleingang.

»Er hat seine eigene Handschrift, dunkler und morbider als unsere alten Songs, mit eingängigen Killer-Melodien.«

Laut Aad Klosterwaard war genau das der gemeinsame Ansatz vor der Kompositionsphase.

»Es interessiert uns nicht, die brutalste Band der Welt zu sein. Wir wollen gute Songs kreieren, die sich im Gehör einnisten.«

Nicht nur Aad, sondern auch der neue Drummer Paul Beltman - früher u.a. bei Judgement Day aktiv - gehören zu den Urgesteinen des Tulpen-Death-Metal. Doch was bedeuten den anderen Musikern Pestilence, Asphyx, Bluurgh, Thanatos, Creepmine, Gorefest, Acrostichon oder Pentacle?

»Alle Bandmitglieder haben einen Bezug zur hiesigen Death-Metal-Geschichte - abgesehen von Alesa vielleicht, weil sie nicht aus Holland stammt und jünger als der Rest von uns ist.«

Gutes Stichwort, denn auch nach dem Ausstieg von Drummer Robert Kovacic bleiben SUPREME PAIN dank besagter Bassistin eine slowenisch-holländische Allianz.

»Di...

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