RH #290Interview

ARTILLERY

Spiel und Spaß

Trotz einiger feiner Scheiben - das 1990er Werk „By Inheritance“ gilt sogar als Meilenstein des Thrash Metal - ist der Combo aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen der Durchbruch bis heute versagt geblieben. Mit dem letzten Album „When Death Comes“ (2009) und der aktuellen Rifforgie „My Blood“ konnte die Band um das Gitarrenduo Michael und Morten Stützer aber kräftig Boden gutmachen.

ARTILLERY sind mittlerweile deutlich besser im Geschäft als Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger, als man aufgrund mangelnder Livepräsenz nie wirklich über den Status eines Insidertipps hinauskam.

»Wir können von der Musik zwar immer noch nicht leben, verdienen mittlerweile aber mehr Kohle als früher«, berichtet Michael (50). »Das liegt auch daran, dass wir seit 2009 etwa so viele Konzerte gespielt haben wie in all den Jahren davor zusammen.«

Wie viele waren das denn?

»Etwa 60.«

Ihr seid in eurer Karriere also nur ca. 120 Mal live aufgetreten?

»Ja, das haut hin. Aber du darfst nicht vergessen, dass wir früher mit Flemming Rönsdorf einen Sänger hatten, der keinen großen Bock auf Konzerte und Tourneen hatte. Immer wenn wir „ja“ gesagt haben, hat er „nein“ gesagt.«

Was macht die Spaßbremse denn zur Zeit?

»Wir haben schon seit geraumer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihm, aber ich vermute mal, dass Flemming immer noch mit seiner Klampfe durch Bars und Kneipen tingelt und dort Beatles- und Elvis-Klassiker zum Besten gibt.«

Mit Sören Adamsen, der auf „When Death Comes“ einen tollen Einstand...

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