RH #290Interview

AUTOPSY

Nur für Erwachsene

Wie entwickelt sich eine Band weiter, die seit zweieinhalb Dekaden für ihre Entwicklungsresistenz gelobt wird? Die Old-School-Death-Metal-Legende AUTOPSY führt es auf „Macabre Eternal“ eindrucksvoll vor.

Der Fortschritt findet bei den Amis im szenegerecht übersichtlichen Rahmen statt. Die Produktion ist weniger matschig, und Hits wie ´Seeds Of The Doomed´ bleiben verdammt hartnäckig im Ohr kleben.

»Wir haben inzwischen keine Angst mehr vor einem guten Sound«, grinst der 42-jährige Trommelgrunzer Chris Reifert. »Es wäre für uns keine Herausforderung, den Klang von „Mental Funeral“ zu kopieren. Dennoch haben wir für die ganze Platte bloß ´ne Woche gebraucht. Dass manche Tracks recht catchy sind, ist logisch. Wir schreiben eh nur potenzielle Radiosingles (lacht). Eric (Cutler; g.) hat viel Arbeit in die Gitarren investiert, speziell in die Harmonien. Es kann nicht schaden, wenn man sich an ein paar Songs erinnert, nachdem man das Album gehört hat.«

Eure Texte sind nach wie vor ziemlich kreativ. ´Dirty Gore Whore´ klingt z.B. sehr liebreizend.

»Das ist ein typisches Metzelstück. Eric kam damit an und singt es auch, genauso wie ´Sadistic Gratification´ und ´Spill My Blood´. Dadurch ist die Scheibe abwechslungsreicher.«

Probiert ihr, inhaltlich die legendären Ekelrekorde von „Shitfun“ zu übertreffen?

»Nein, ich denke, dass wir mit „Shitfun“ und „Acts Of The Unspeakable“ die Grenzen gut ausgelotet haben. Wenn man so was toppen will, wird es schnell zur Parodie. Glücklicherweise...

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