RH #290Interview

ORCHID

Lasst Blumen sprechen

Für Götz sind ORCHID schlichtweg genial, die legitimen Nachfolger von Trouble, und die Songs ihres aktuellen Albums „Capricorn“ hätten es seiner Meinung nach qualitativ auch locker auf die Black-Sabbath-Klassiker der Ozzy-Phase geschafft, wie er uns in seiner Jubelkritik der letzten Ausgabe mitteilte.

Sind ORCHID wieder ein Raketenstart unseres euphorisierten Chefkügelchens gen Wolkenkuckucksheim, um von der neuen musikalischen Weltherrschaft schwadronieren zu können? Vielleicht mal wieder wegen einer Band, deren Qualitäten in erster Linie darauf beruhen, während der Hochphase der NWOBHM unfallfrei sechs Saiten auf einen Gitarrenhals geschnallt und die anschließenden Stimmversuche per Kassettenrekorder mitgeschnitten zu haben, um sie 30 Jahre später neu einzuspielen? Mitnichten! Meistens hat er ja doch Recht, unser professioneller Im-Dixi-Verirrer und Im-besoffenen-Kopp-Patronengurt-Verschluderer. „Capricorn“, das Full-length-Debüt des Quartetts aus San Francisco, schlägt in großen Teilen der Underground-Szene hohe Wellen und beweist, dass nicht nur in Schweden, sondern auch in den USA erstklassig im Retro-Style gerockt wird. Aber wer sind ORCHID? Warum sind sie so gut, und was treibt sie an? Gitarrist Mark klärt uns auf.

»Unser Sänger Theo und ich kennen uns schon seit Ende der achtziger Jahre, als wir in verschiedenen Bands in der Szene von San Francisco gespielt haben. Irgendwann Mitte der Neunziger hat er bei mir in der Nähe in San Rafael einen Tattoo-Shop eröffnet. Ich...

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