RH #290Interview

ENDSTILLE

Eins mit Sternchen

Mit „Infektion 1813“ legen die ohnehin großartigen ENDSTILLE die Extrem-Geböller-Messlatte für 2011 in schwindelerregende Höhen.

Schon für das gänsehäutig brutale Eröffnungsriff des Openers ´Anomie´ müssten die Kerle einen Black-Metal-Grammy erhalten.

»Wenn wir zu viert im Studio sind, gibt´s immer mindestens drei verschiedene Meinungen«, plauscht Artillerist Mayhemic Destructor drauflos. »Aber bei dem Song war uns allen klar, dass er ein Supereinstieg in die Platte ist. Daher haben wir uns auch ein Intro gespart. Wir stehen nicht besonders auf irgendwelches Tüdelüt.«

Das letzte Tüdelüt war eh ziemlich kurz.

»Genau. Das Vier-Sekunden-Intro auf „Navigator“ war gerade noch verkraftbar«, lacht der 35-jährige Trommler.

Deutlich länger regierte bei den Norddeutschen das Sängerchaos. Frontkeifer Iblis verschwand plötzlich. Es folgten diverse Aushilfen, bevor ENDSTILLE in Zingultus (ex-Nagelfar, Graupel) den Traummann für die vakante Position fanden.

»Wir hatten mit „Verführer“ gerade ein neues Album veröffentlicht, und es stand eine dreiwöchige Europatour vor der Tür. Und dann kommt ´ne SMS von Iblis, in der „Ich bin raus“ steht.«

Dabei ist es doch gegen jegliche Etikette, Liebes- oder Bandbeziehungen per Kurznachricht zu beenden.

»Das sehe ich genauso. Es passierte völlig überraschend und gerade mal neun Tage vor unserem Gig auf so einem Popelfestival wie Wacken. Das war eine beschissene Situation. Wir hatten Verträge mit Veranstaltern, die von uns bei Nichterscheinen...

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