RH #289RH vor 10 Jahren

Taschenbillard oder hemmungsloses Blankziehen? Euer Fachblatt für Benimmfragen hat die Antwort.

Glenn Hughes ist tot! Der Künstler, der uns Gänsehautmomente wie ´Y.M.C.A.´ und ´In The Navy´ mitbescherte, stirbt nach schwerer Krankheit. Weniger informierte Journalisten verwechseln den Village-People-Lederboy allerdings mit der „Voice of Rock“, dem gleichnamigen momentanen Black-Country-Communion-Göttersänger (u.a. ex-Deep-Purple), der sich daraufhin über diverse An- und gar Nachrufe wundert.

Derweil trägt Kulturbotschafter Stappi Stappert echte deutsche Dekadenz ins Land der Froschfresser. Seine Aktivitäten beim TRISTANIA-Studiobesuch beschreibt er - im wahrsten Sinne etwas peinlich von sich selbst berührt - lieber in der dritten Person: „Drei Uhr in der Früh. Der RH-Korrespondent ist stramm wie eine Natter, zieht in einem Rockclub blank und spielt ein virtuoses Solo auf der Schwanzgitarre.“

Meinereiner darf ins britische Battle (sic!), wo THE EXPLOITED für monströse 800 Pfund Tageskosten im Studio (Taschen-)Billard spielen, weil Chef Wattie Buchan gerade nicht gut bei Stimme ist. Es ist immer unterhaltsam, die Irokesen-Ikone zu treffen, dennoch hält der Studioreport in Sachen sinnloses Timing den absoluten Rekord: Der künftige Soundchecksieger „Fuck The System“ erscheint erst im März 2003.

Die Rüpel EXHORDER sehen sich als stilistisch Verantwortliche für den Erfolg von Pantera und sind entsprechend angepisst, dass bei ihnen die Bandkasse nicht mal die Miete zahlte, bei den...

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