RH #289Krach von der Basis

REV 16:8

Nieder mit dem Menschenpack!

Mit ihrem zweiten Album „Ashlands“ haben REV 16:8 ein Black-Metal-Highlight veröffentlicht, das am Ende des Jahres ohne Zweifel einen Spitzenplatz in zahlreichen Polls belegen wird. Und auch wenn sich die Schweden nicht zum orthodoxen Teil der Szene zählen, haben wir es hier mitnichten mit ein paar blockflötengesichtigen Wochenend-Schwarzmetallern zu tun.

Sänger Talon erklärt uns die Hintergründe zu REV 16:8 und die Inhalte von „Ashlands“, denn hinter Songtiteln wie ´A Study Of Patterns And Habits´ oder ´Coal Mirror´ scheint sich (zumindest auf den ersten Eindruck) mehr als nur stumpfe Black-Metal-Klischees zu verbergen.

»„Ashlands“ ist ein Konzeptalbum. Das Hauptthema des Albums ist das Leben, und dieses Thema hat einen direkten Bezug zur Hauptinspiration der Band. In jedem Lied wird aus verschiedenen Blickwinkeln verschiedener Charaktere auf das Leben geblickt. Zum Beispiel ist die Zeit einer dieser Charaktere bei den Songs ´Agenda´ und ´Rust Retinal Vein´. In ´Agenda´ wird das Leben als die Seuche betrachtet, die sie ist, bei der das Materielle und das Abstrakte ein und dasselbe sind und dieselbe Bedeutungslosigkeit haben. Die Zeit ist hier der Erzähler und erinnert den Leser bzw. Hörer an die Vergänglichkeit alles Irdischen. Bei ´Rust Retinal Vein´ verdeutlicht die Zeit die Nichtigkeit und die Leere des Lebens. Alles, was passiert, ist bereits zuvor schon mal geschehen. Der Wille ist die einzige Antriebskraft für eine sich stetig wiederholende Natur und vermischt sich...

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