RH #289Interview

PESTILENCE

Gib acht!

Es ist eine gute Zeit für alle Freunde des technisch anspruchsvollen Death Metal: Erst haben Atheist dem Nachwuchs gezeigt, was ´ne Harke ist, soeben sorgen PESTILENCE mal wieder für ungläubiges Staunen, und schon bald werden auch Morbid Angel nach langer Pause endlich nachlegen. Wohl bekomm´s!

PESTILENCE haben Wort gehalten und mit „Doctrine“ ein sehr gutes und facettenreiches Album abgeliefert, auf dem man tatsächlich Elemente aus allen bisherigen Veröffentlichungen der holländischen Edel-Deather wiederfindet. Allerdings werden Fans, die ausschließlich die drei Frühwerke der Band wertschätzen, ebenso Probleme mit „Doctrine“ haben wie diejenigen, die auf nichts anderes als die extrem verspielte „Spheres“-Phase schwören. Und so verwundert es nicht, dass es nach der Veröffentlichung von drei „Doctrine“-Tracks auf der MySpace-Seite der Band durchaus konträre Meinungen gibt.

»Einerseits konnte man damit rechnen, weil man es sowieso niemals allen recht machen kann«, zeigt sich Bandkopf Patrick Mameli wenig überrascht. »Andererseits verstehe ich die Kritik manchmal echt nicht mehr, denn letztlich haben wir auf „Doctrine“ doch nur unsere besten Zutaten aus der gesamten Bandhistorie zusammengemixt und sie mit einigen frischen Ideen angereichert. Aber letztlich ist es so, dass alle PESTILENCE-Fans wissen dürften, dass wir uns immer weiterentwickeln und noch nie zwei Platten im selben Stil abgeliefert haben. Niemand konnte also ernsthaft erwarten, dass wir noch mal eine komplette...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen