RH #289Interview

ARCH ENEMY

Auf die Dauer hilft nur Power

ARCH ENEMY haben sich zwar eine längere Album-Auszeit genommen, aber bei weitem nicht auf der faulen Haut gelegen. Im Gegenteil: Der Band-Zug schießt mit einem mörderischen Tempo über die Gleise. Fronterin Angela Gossow konnte sich nach einem drohenden Absturz gerade noch fangen, „Khaos Legions“-Produzent Rickard Bengtsson kam hingegen unter die Räder.

Angela, ihr habt noch nie vier Jahre für ein Album gebraucht. Waren eure kreativen Energien ein Stück weit aufgebraucht?

»Nein, die letzte Platte kam Ende 2007, und 2009 haben wir ja „The Root Of All Evil“, die Neuaufnahmen einiger alter Songs, veröffentlicht. Parallel dazu noch eine neue Platte zu machen, war uns zu viel, zumal wir uns vor Tourangeboten kaum retten konnten. Wir haben einfach vier Jahre kräftig durchgetourt und uns nur mal eine dreiwöchige Auszeit genommen, um „The Root Of All Evil“ aufzunehmen. Wir haben es einfach genossen, dass wir überall spielen konnten und nicht sofort wieder ins Studio mussten. Außerdem haben wir uns durch die alten Platten auch ein bisschen unter Druck gesetzt gefühlt. Wir sind regelmäßig von einer Tour nach Hause gekommen und haben drei Tage später den Proberaum in Beschlag genommen, um die Pre-Production für die jeweils nächste Scheibe in Angriff zu nehmen. Anschließend ging´s direkt ins Studio. So sahen unsere letzten sechs, sieben Jahre aus. Wir wollten uns diesem massiven Druck einfach nicht mehr aussetzen, sondern wirklich Luft haben, um Songs zu schreiben und als Band auch Zeit im Proberaum miteinander zu verbringen. Deshalb haben wir uns diesmal einfach ein bisschen mehr Zeit gelassen.« ...

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